Liberalismus

In dieser Rubrik sammeln wir aktuelle Beiträge zum Liberalismus und seiner Krise.

War Hannah Arendt eine liberale Denkerin? – 1. Teil

Im ersten Teil seines Essays zeigt Peter Trawny, wie Hannah Arendts Analyse der Massengesellschaft zur Diagnose eines modernen Menschen führt, der auf sein bloßes Leben reduziert und zum funktionierenden Animal laborans wird. So entsteht ein ungewohnter Blick auf eine Moderne, die Freiheit beschwört, aber die Politik ihrer eigentlichen Aufgabe beraubt.

War Hannah Arendt eine liberale Denkerin? – 1. Teil

Im ersten Teil seines Essays zeigt Peter Trawny, wie Hannah Arendts Analyse der Massengesellschaft zur Diagnose eines modernen Menschen führt, der auf sein bloßes Leben reduziert und zum funktionierenden Animal laborans wird. So entsteht ein ungewohnter Blick auf eine Moderne, die Freiheit beschwört, aber die Politik ihrer eigentlichen Aufgabe beraubt.

War Hannah Arendt eine liberale Denkerin? – 2. Teil

Im zweiten Teil seines Essays zeigt Peter Trawny, wie eine postsäkulare, liberal-demokratische Gesellschaft in eine neue Form unsichtbarer Herrschaft kippen kann – nicht durch Terror, sondern durch die Totalisierung des Privaten und die Entleerung des Politischen.

War Hannah Arendt eine liberale Denkerin? – 2. Teil

Im zweiten Teil seines Essays zeigt Peter Trawny, wie eine postsäkulare, liberal-demokratische Gesellschaft in eine neue Form unsichtbarer Herrschaft kippen kann – nicht durch Terror, sondern durch die Totalisierung des Privaten und die Entleerung des Politischen.

Der lange Schatten Margaret Thatchers

Am 13. Oktober wäre Margaret Thatcher hundert geworden. Sie war die Frau, die Großbritannien umkrempelte, den Keynesianismus beerdigte und den Neoliberalismus zur politischen Doktrin erhob. Ihr Einfluss und Erbe wirkt bis in unsere heutige Gegenwart fort – als Vermächtnis einer Überzeugungstäterin, wie Thomas Biebricher schreibt.

Der lange Schatten Margaret Thatchers

Am 13. Oktober wäre Margaret Thatcher hundert geworden. Sie war die Frau, die Großbritannien umkrempelte, den Keynesianismus beerdigte und den Neoliberalismus zur politischen Doktrin erhob. Ihr Einfluss und Erbe wirkt bis in unsere heutige Gegenwart fort – als Vermächtnis einer Überzeugungstäterin, wie Thomas Biebricher schreibt.

After Utopia und das Ende der Ideologie 

Judith Shklars erstes Buch After Utopia ist ein vergessenes Juwel der Ideengeschichte, schreibt Samuel Moyn. Jahrzehnte vor der Rede vom »Ende der Ideologie« analysierte Shklar bereits die intellektuelle Blockade des politischen Denkens nach dem Zweiten Weltkrieg – eine Diagnose, die heute, im Zeitalter liberaler Ratlosigkeit, überraschend aktuell ist.

After Utopia und das Ende der Ideologie 

Judith Shklars erstes Buch After Utopia ist ein vergessenes Juwel der Ideengeschichte, schreibt Samuel Moyn. Jahrzehnte vor der Rede vom »Ende der Ideologie« analysierte Shklar bereits die intellektuelle Blockade des politischen Denkens nach dem Zweiten Weltkrieg – eine Diagnose, die heute, im Zeitalter liberaler Ratlosigkeit, überraschend aktuell ist.

Auf lange Sicht sind wir alle tot?

Die gängigen Lesarten seines Ausspruchs »Auf lange Sicht sind wir alle tot« haben Keynes‘ Denken völlig verkannt. Keynes ging es nicht darum, die Auseinandersetzung mit der Zukunft und ihren Möglichkeiten zu diskreditieren. Vielmehr ging es ihm um eine Kritik von Zukunftsvorstellungen, die lediglich die Gegenwart extrapolieren, schreibt Stefan Eich.

Auf lange Sicht sind wir alle tot?

Die gängigen Lesarten seines Ausspruchs »Auf lange Sicht sind wir alle tot« haben Keynes‘ Denken völlig verkannt. Keynes ging es nicht darum, die Auseinandersetzung mit der Zukunft und ihren Möglichkeiten zu diskreditieren. Vielmehr ging es ihm um eine Kritik von Zukunftsvorstellungen, die lediglich die Gegenwart extrapolieren, schreibt Stefan Eich.

Revolution ohne Theorie: Neoliberale Träume und das Problem des Übergangs

Was ist Neoliberalismus? In seinem Beitrag argumentiert Thomas Biebricher, dass der gemeinsame Nenner neoliberalen Denkens nicht in positiven Überzeugungen zu finden ist, sondern in einer geteilten Problematik, was die politischen Vorbedingungen für funktionierende Märkte sind. Laut neoliberalen Denkern ist eines der drängendsten Probleme für funktionierende Märkte die Demokratie.

Revolution ohne Theorie: Neoliberale Träume und das Problem des Übergangs

Was ist Neoliberalismus? In seinem Beitrag argumentiert Thomas Biebricher, dass der gemeinsame Nenner neoliberalen Denkens nicht in positiven Überzeugungen zu finden ist, sondern in einer geteilten Problematik, was die politischen Vorbedingungen für funktionierende Märkte sind. Laut neoliberalen Denkern ist eines der drängendsten Probleme für funktionierende Märkte die Demokratie.

Liberalismus mit der Kettensäge

Viele Liberale sind überzeugt: Die Antwort auf die Krise des Liberalismus kann nur mehr Liberalismus sein. Aber was ist, wenn noch mehr Liberalismus denselben immer autoritärer werden lässt? Warum autoritärer Liberalismus und Liberalismus keine Gegensätze sind, sondern das eine aus dem anderen hervorgeht, schreibt Otmar Tibes.

Liberalismus mit der Kettensäge

Viele Liberale sind überzeugt: Die Antwort auf die Krise des Liberalismus kann nur mehr Liberalismus sein. Aber was ist, wenn noch mehr Liberalismus denselben immer autoritärer werden lässt? Warum autoritärer Liberalismus und Liberalismus keine Gegensätze sind, sondern das eine aus dem anderen hervorgeht, schreibt Otmar Tibes.

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