Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung. Oliver Weber zeigt in seinem Beitrag mit Spinoza, warum Privatinteresse und Gemeinwohl keine Gegensätze sein müssen.

Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung. Oliver Weber zeigt in seinem Beitrag mit Spinoza, warum Privatinteresse und Gemeinwohl keine Gegensätze sein müssen.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte. Insbesondere weil Geschichte als komplexe Verbindung objektiver und subjektiver Faktoren in ihnen gedacht wird. Diese beiden Pole wurden im üblichen Sprachgebrauch immer wieder ideologisch vereinseitigt.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte. Insbesondere weil Geschichte als komplexe Verbindung objektiver und subjektiver Faktoren in ihnen gedacht wird. Diese beiden Pole wurden im üblichen Sprachgebrauch immer wieder ideologisch vereinseitigt.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldkrisen uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Dabei legt er die Schichten vergangener Geldtheorien frei, die bis heute unsere Vorstellung davon prägen, was Geld ist und was es politisch bewirken kann. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über sein Buch sowie die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldkrisen uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Dabei legt er die Schichten vergangener Geldtheorien frei, die bis heute unsere Vorstellung davon prägen, was Geld ist und was es politisch bewirken kann. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über sein Buch sowie die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Die alte Idee von der Geldmenge und der Inflation

Die monetaristische Idee, dass die Geldmenge die Inflation steuert, hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Zuletzt wurde sie in der Sendung von Markus Lanz prominent diskutiert. Ulrike Herrmann wies den Unternehmer Frank Thelen zurecht, dass die alte Theorie wissenschaftlich nicht haltbar ist. In seinem Beitrag legt Maurice Höfen auch anhand empirischer Fakten dar, warum Geldmenge und Inflation per se nichts miteinander zu tun haben.

Die alte Idee von der Geldmenge und der Inflation

Die monetaristische Idee, dass die Geldmenge die Inflation steuert, hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Zuletzt wurde sie in der Sendung von Markus Lanz prominent diskutiert. Ulrike Herrmann wies den Unternehmer Frank Thelen zurecht, dass die alte Theorie wissenschaftlich nicht haltbar ist. In seinem Beitrag legt Maurice Höfen auch anhand empirischer Fakten dar, warum Geldmenge und Inflation per se nichts miteinander zu tun haben.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Lukas Hermsmeier: „Oft sind es revolutionäre Bewegungen, die Reformen überhaupt erst ermöglichen.“

Ausgerechnet in den USA sind linke Gruppen erstarkt – oder sollte man vielleicht sagen, gerade in den USA? Vielen Menschen bleibt heute gar nichts anderes übrig, als sich selbst zu organisieren, erklärt Lukas Hermsmeier. Inzwischen haben außerparlamentarische Gruppen in den USA auch parlamentarischen Einfluss gewonnen. Welche Konzepte sich in den USA und Deutschland wechselseitig beeinflussen, hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit ihm besprochen.

Lukas Hermsmeier: „Oft sind es revolutionäre Bewegungen, die Reformen überhaupt erst ermöglichen.“

Ausgerechnet in den USA sind linke Gruppen erstarkt – oder sollte man vielleicht sagen, gerade in den USA? Vielen Menschen bleibt heute gar nichts anderes übrig, als sich selbst zu organisieren, erklärt Lukas Hermsmeier. Inzwischen haben außerparlamentarische Gruppen in den USA auch parlamentarischen Einfluss gewonnen. Welche Konzepte sich in den USA und Deutschland wechselseitig beeinflussen, hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit ihm besprochen.

Inflation in den USA: Rekordgewinne für die einen, Krise für die anderen?

In Namen der Inflationsbekämpfung rufen einige Ökonomen die amerikanische Zentralbank dazu auf, die Leitzinsen stärker anzuheben. Andere Ökonomen halten dagegen, da ein Zinsschock die US-Wirtschaft in eine Rezession treiben könnte. Mit brutalen Konsequenzen für die arbeitende Bevölkerung. Im Hintergrund dieser Debatte steht die Frage, ob die Wirtschaft durch eine erhöhte Nachfrage überhitzt wird, oder ob angebotsseitige Faktoren die Inflation anheizen? Bislang spricht wenig für die These der nachfrageseitigen Überhitzung, wie unser Herausgeber Otmar Tibes kommentiert.

Inflation in den USA: Rekordgewinne für die einen, Krise für die anderen?

In Namen der Inflationsbekämpfung rufen einige Ökonomen die amerikanische Zentralbank dazu auf, die Leitzinsen stärker anzuheben. Andere Ökonomen halten dagegen, da ein Zinsschock die US-Wirtschaft in eine Rezession treiben könnte. Mit brutalen Konsequenzen für die arbeitende Bevölkerung. Im Hintergrund dieser Debatte steht die Frage, ob die Wirtschaft durch eine erhöhte Nachfrage überhitzt wird, oder ob angebotsseitige Faktoren die Inflation anheizen? Bislang spricht wenig für die These der nachfrageseitigen Überhitzung, wie unser Herausgeber Otmar Tibes kommentiert.

Marktlogik ist kein Rechtsgebot

Die Ankündigung des Transmission Protection Instrument (TPI) der EZB hat in Deutschland eine Diskussion um die Berechtigung der Zentralbanken zum Eingriff in die Anleihenpreisbildung am Markt entfacht. In seinem Beitrag stellt Philipp Orphal heraus, warum es rechtlich betrachtet keineswegs notwendig ist, die Anleihepreisbildung ausschließlich dem Markt zu überlassen.

Marktlogik ist kein Rechtsgebot

Die Ankündigung des Transmission Protection Instrument (TPI) der EZB hat in Deutschland eine Diskussion um die Berechtigung der Zentralbanken zum Eingriff in die Anleihenpreisbildung am Markt entfacht. In seinem Beitrag stellt Philipp Orphal heraus, warum es rechtlich betrachtet keineswegs notwendig ist, die Anleihepreisbildung ausschließlich dem Markt zu überlassen.

Politik

In dieser Rubrik werden Beiträge zur aktuellen politischen Debatte in Deutschland und in anderen Ländern der Welt gesammelt.

Warum die Erhöhung des Leitzinses ein Fehler ist

Die Europäische Zentralbank hat im vergangenen Monat angekündigt den Leitzins zu erhöhen. Gemäß der Ankündigung ist er in diesem Monat um 0,25 Prozentpunkte angehoben worden. Warum die Erhöhung des Leitzinses nicht nur ein Fehler ist, sondern die Debatte um die Inflation an falschen Definitionen und falscher Theorie leidet, erklärt Maurice Höfen in diesem Beitrag.

Warum die Erhöhung des Leitzinses ein Fehler ist

Die Europäische Zentralbank hat im vergangenen Monat angekündigt den Leitzins zu erhöhen. Gemäß der Ankündigung ist er in diesem Monat um 0,25 Prozentpunkte angehoben worden. Warum die Erhöhung des Leitzinses nicht nur ein Fehler ist, sondern die Debatte um die Inflation an falschen Definitionen und falscher Theorie leidet, erklärt Maurice Höfen in diesem Beitrag.

Warum die Übergewinnsteuer richtig ist

Durch eine Übergewinnsteuer könnten Unternehmen, die am Krieg verdienen, effektiv besteuert werden. Das wäre nicht nur gut für die Wirtschaft, sondern würde auch die Macht der Megakonzerne einschränken.

Warum die Übergewinnsteuer richtig ist

Durch eine Übergewinnsteuer könnten Unternehmen, die am Krieg verdienen, effektiv besteuert werden. Das wäre nicht nur gut für die Wirtschaft, sondern würde auch die Macht der Megakonzerne einschränken.

Mit einem Gaspreisdeckel die Inflation bremsen

Gas ist der wichtigste Heizenergieträger der deutschen Privathaushalte. Der aktuelle Preisanstieg könnte die Gesamtinflation deshalb massiv treiben. Es böte sich jedoch an, den Gaspreisanstieg vorübergehend mit einem Gaspreisdeckel für einen Grundverbrauch zu dämpfen und die Inflation zu bremsen, schreiben Isabella Weber und Sebastian Dullien.

Mit einem Gaspreisdeckel die Inflation bremsen

Gas ist der wichtigste Heizenergieträger der deutschen Privathaushalte. Der aktuelle Preisanstieg könnte die Gesamtinflation deshalb massiv treiben. Es böte sich jedoch an, den Gaspreisanstieg vorübergehend mit einem Gaspreisdeckel für einen Grundverbrauch zu dämpfen und die Inflation zu bremsen, schreiben Isabella Weber und Sebastian Dullien.

Ideen- und Wirtschaftsgeschichte

In dieser Rubrik sammeln wir Beiträge zur politischen Ideen- und Wirtschaftsgeschichte.

Wirtschaft als Ethik. Adam Smith und der Konfuzianismus

Für Adam Smith war das, was später Kapitalismus heißen sollte, einmal ein humanistisches Programm: Nicht Wirtschaftsethik, sondern Wirtschaft als Ethik – mit einigen Analogien zum Konfuzianismus, schreibt Daniel-Pascal Zorn in seinem Beitrag.

Wirtschaft als Ethik. Adam Smith und der Konfuzianismus

Für Adam Smith war das, was später Kapitalismus heißen sollte, einmal ein humanistisches Programm: Nicht Wirtschaftsethik, sondern Wirtschaft als Ethik – mit einigen Analogien zum Konfuzianismus, schreibt Daniel-Pascal Zorn in seinem Beitrag.

Wie China der Schocktherapie entkam

China gehört heute zu den stärksten Wirtschaftsnationen der Welt, doch hat die Öffnung der chinesischen Volkswirtschaft nicht zu einer Assimilation an den globalen Neoliberalismus geführt. Stattdessen hat das Land von einer graduellen Öffnung profitiert, wohingegen Russland unter einer neoliberalen Schocktherapie zusammenbrach. In ihrem Buch »How China Escaped Shock Therapy« zeichnet Isabella Weber nach, wie es China gelang, das Land schrittweise zu reindustrialisieren und einer Schocktherapie zu entkommen.

Wie China der Schocktherapie entkam

China gehört heute zu den stärksten Wirtschaftsnationen der Welt, doch hat die Öffnung der chinesischen Volkswirtschaft nicht zu einer Assimilation an den globalen Neoliberalismus geführt. Stattdessen hat das Land von einer graduellen Öffnung profitiert, wohingegen Russland unter einer neoliberalen Schocktherapie zusammenbrach. In ihrem Buch »How China Escaped Shock Therapy« zeichnet Isabella Weber nach, wie es China gelang, das Land schrittweise zu reindustrialisieren und einer Schocktherapie zu entkommen.

Das westdeutsche und chinesische Wirtschaftswunder: Der Wettstreit um die Interpretation von Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik in Chinas Preisreformdebatte der 1980er Jahre

Isabella Weber zeigt, wie ordo- und neoliberale Ökonomen die westdeutschen Wirtschaftsreformen nach dem Zweiten Weltkrieg als „Erhard-Wunder“ mystifiziert und in den 1980er Jahren in China als Beweis für den Erfolg der Schocktherapie mobilisiert haben. Die idealisierte Lesart von Erhards Reform als umfassende Preisliberalisierung, die sofortigen Erfolg brachte, steht jedoch im Widerspruch zu den wirtschaftshistorischen Fakten. China entging der Schocktherapie und schaffte deswegen sein eigenes „Wirtschaftswunder“.

Das westdeutsche und chinesische Wirtschaftswunder: Der Wettstreit um die Interpretation von Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik in Chinas Preisreformdebatte der 1980er Jahre

Isabella Weber zeigt, wie ordo- und neoliberale Ökonomen die westdeutschen Wirtschaftsreformen nach dem Zweiten Weltkrieg als „Erhard-Wunder“ mystifiziert und in den 1980er Jahren in China als Beweis für den Erfolg der Schocktherapie mobilisiert haben. Die idealisierte Lesart von Erhards Reform als umfassende Preisliberalisierung, die sofortigen Erfolg brachte, steht jedoch im Widerspruch zu den wirtschaftshistorischen Fakten. China entging der Schocktherapie und schaffte deswegen sein eigenes „Wirtschaftswunder“.

Geld- & Fiskalpolitik

Angesichts globaler und fundamentaler Herausforderungen, sind sowohl die Fiskal- und Finanzpolitik der Länder, als auch die Geldpolitiken der Zentralbanken, in ein neues Licht gerückt. Welche Veränderungen dabei besonders interessant sind und notwendig scheinen, wird in dieser Rubrik thematisiert.

Die Wahrheit über Inflation

Ist Inflation immer ein monetäres Phänomen, so wie Milton Friedman einst behauptet hat? Oder gibt es noch andere Ursachen für den Anstieg von Preisen? Blair Fix zeigt: Wer so einfach denkt, übersieht die Macheffekte des Preiskampfes. Inflation ist ein Machtkampf darum, wer die Preise am schnellsten erhöhen kann.

Die Wahrheit über Inflation

Ist Inflation immer ein monetäres Phänomen, so wie Milton Friedman einst behauptet hat? Oder gibt es noch andere Ursachen für den Anstieg von Preisen? Blair Fix zeigt: Wer so einfach denkt, übersieht die Macheffekte des Preiskampfes. Inflation ist ein Machtkampf darum, wer die Preise am schnellsten erhöhen kann.

Der freie Wettbewerb regelt das?

In seinem neuen Buch kritisiert Patrick Kaczmarczyck die Heilserwartungen an den freien Wettbewerb und fordert eine Investitionsoffensive des Staates. Wie der Staat diese Investitionen finanzieren kann, erklärt er in seinem Beitrag.

Der freie Wettbewerb regelt das?

In seinem neuen Buch kritisiert Patrick Kaczmarczyck die Heilserwartungen an den freien Wettbewerb und fordert eine Investitionsoffensive des Staates. Wie der Staat diese Investitionen finanzieren kann, erklärt er in seinem Beitrag.

Die Rückkehr des Geldes in die Politik

Man hat das Geld häufig als eine politisch neutrale Infrastruktur moderner Marktwirtschaften zu begreifen versucht. Doch die Ideologie des unpolitischen Geldes verliert an Überzeugungskraft. Insbesondere die Mechanismen der Geldschöpfung rücken ins Zentrum neuer politischer Konflikte.

Die Rückkehr des Geldes in die Politik

Man hat das Geld häufig als eine politisch neutrale Infrastruktur moderner Marktwirtschaften zu begreifen versucht. Doch die Ideologie des unpolitischen Geldes verliert an Überzeugungskraft. Insbesondere die Mechanismen der Geldschöpfung rücken ins Zentrum neuer politischer Konflikte.

Kolumne: Vom Oikos zur Ökonomie

In seiner Kolumne zieht Oliver Weber regelmäßig Klassiker der politökonomischen Ideengeschichte heran, um die Aporien unserer Gegenwart zu verstehen – und Entwürfe besserer Ordnungen zu sammeln.

Jean-Jacques Rousseau und die Republikanisierung des Geldes

Für Rousseau sind die modernen Zustände ein einziges Paradox: Die Freisetzung der Ökonomie wird früher oder später die politische Freiheit der Menschen untergraben. Sein Gegenvorschlag besteht darin, die Einheit von Subsistenzmitteln und Subsistenzbedürfnissen in einer weitgehend geldlosen Argarwirtschaft zu bewahren. Doch wie könnte das Problem eines monetären Regimes, das die Republik gefährdet, unter heutigen Bedingungen gelöst werden?

Jean-Jacques Rousseau und die Republikanisierung des Geldes

Für Rousseau sind die modernen Zustände ein einziges Paradox: Die Freisetzung der Ökonomie wird früher oder später die politische Freiheit der Menschen untergraben. Sein Gegenvorschlag besteht darin, die Einheit von Subsistenzmitteln und Subsistenzbedürfnissen in einer weitgehend geldlosen Argarwirtschaft zu bewahren. Doch wie könnte das Problem eines monetären Regimes, das die Republik gefährdet, unter heutigen Bedingungen gelöst werden?

Gracchen auf den Finanzmärkten

Linke müssen darüber nachdenken, mit welcher klugen institutionellen Balance dringend notwendige Staatsausgaben abgesichert werden können, sodass einerseits umverteilende Politik möglicht ist, andererseits ihre politischen Gegner nicht Sturm laufen, um dem Projekt ein jähes Ende zu bereiten.

Gracchen auf den Finanzmärkten

Linke müssen darüber nachdenken, mit welcher klugen institutionellen Balance dringend notwendige Staatsausgaben abgesichert werden können, sodass einerseits umverteilende Politik möglicht ist, andererseits ihre politischen Gegner nicht Sturm laufen, um dem Projekt ein jähes Ende zu bereiten.

Die Chancen der Inflation

Inflation muss kein Feind von Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen sein. Richtig genutzt, kann der gegenwärtige Kreislauf aus Wirtschaftskrisen und populistischen Regressionen mit ihr gebrochen werden.

Die Chancen der Inflation

Inflation muss kein Feind von Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen sein. Richtig genutzt, kann der gegenwärtige Kreislauf aus Wirtschaftskrisen und populistischen Regressionen mit ihr gebrochen werden.

Recht

In dieser Rubrik sammeln wir Beiträge zu rechtlich-ökonomischen Themen  wie zum Beispiel Commons, Eigentum und andere relevante Rechtsbereiche.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Marktlogik ist kein Rechtsgebot

Die Ankündigung des Transmission Protection Instrument (TPI) der EZB hat in Deutschland eine Diskussion um die Berechtigung der Zentralbanken zum Eingriff in die Anleihenpreisbildung am Markt entfacht. In seinem Beitrag stellt Philipp Orphal heraus, warum es rechtlich betrachtet keineswegs notwendig ist, die Anleihepreisbildung ausschließlich dem Markt zu überlassen.

Marktlogik ist kein Rechtsgebot

Die Ankündigung des Transmission Protection Instrument (TPI) der EZB hat in Deutschland eine Diskussion um die Berechtigung der Zentralbanken zum Eingriff in die Anleihenpreisbildung am Markt entfacht. In seinem Beitrag stellt Philipp Orphal heraus, warum es rechtlich betrachtet keineswegs notwendig ist, die Anleihepreisbildung ausschließlich dem Markt zu überlassen.

Klimaklagen – Auch hier ist ein neues Denken nötig

Der Klimawandel gefährdet die Menschen und ihre Rechte massiv, vor allem die der ärmsten Bevölkerungsteile. In zahlreichen Gerichtsurteilen wurden die Pflichten von Staaten und Unternehmen zu Klima- und Umweltschutz deshalb erhöht. Rechtsanwältin Miriam Saage-Maß beschreibt die aktuellen Entwicklungen und Handlungsbedarfe.

Klimaklagen – Auch hier ist ein neues Denken nötig

Der Klimawandel gefährdet die Menschen und ihre Rechte massiv, vor allem die der ärmsten Bevölkerungsteile. In zahlreichen Gerichtsurteilen wurden die Pflichten von Staaten und Unternehmen zu Klima- und Umweltschutz deshalb erhöht. Rechtsanwältin Miriam Saage-Maß beschreibt die aktuellen Entwicklungen und Handlungsbedarfe.

Gesprächsreihe

Über politökonomische Themen sprechen wir mit interessanten Stimmen aus der Ökonomik und weiteren wichtigen Bereichen.

Patrick Kaczmarczyk: „Schumpeter kann dynamische Entwicklungen besser erklären.“

Je mehr Wettbewerb es gibt, desto mehr wirtschaftliche Dynamik bekommen wir. Zumindest ist das ein Grundsatz der heutigen Wirtschaftspolitik in Deutschland und der EU. Doch was ist, wenn wir dieses Modell von Grund auf neu denken müssen? Mit Patrick Kaczmarczyk hat unser Herausgeber Otmar Tibes über ein Gegenmodell gesprochen, das wirtschaftliche Dynamik besser begreift und auf der Arbeit des österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter beruht.

Patrick Kaczmarczyk: „Schumpeter kann dynamische Entwicklungen besser erklären.“

Je mehr Wettbewerb es gibt, desto mehr wirtschaftliche Dynamik bekommen wir. Zumindest ist das ein Grundsatz der heutigen Wirtschaftspolitik in Deutschland und der EU. Doch was ist, wenn wir dieses Modell von Grund auf neu denken müssen? Mit Patrick Kaczmarczyk hat unser Herausgeber Otmar Tibes über ein Gegenmodell gesprochen, das wirtschaftliche Dynamik besser begreift und auf der Arbeit des österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter beruht.

Dirk Ehnts: „Man muss nicht erst Steuergelder einnehmen, bevor man Staatsausgaben tätigen kann.“

Dirk Ehnts ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT). Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über seine neue Einführung in die MMT sowie über Inflation, Gaspreise, die Sozial-Ökologische Transformation und weitere spannende Themen gesprochen.

Dirk Ehnts: „Man muss nicht erst Steuergelder einnehmen, bevor man Staatsausgaben tätigen kann.“

Dirk Ehnts ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT). Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über seine neue Einführung in die MMT sowie über Inflation, Gaspreise, die Sozial-Ökologische Transformation und weitere spannende Themen gesprochen.

Aaron Sahr: „Das Geldsystem muss nicht das Problem sein, es könnte auch die Lösung sein.“

Geld gehört auf selbstverständliche Weise zu unserer Lebenswelt dazu, doch woher kommt unser Geld eigentlich und wie diskutieren wir darüber? Muss Geld immer eine knappe Ressource sein? Diese und andere Fragen hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit dem Hamburger Wirtschaftssoziologen und Autoren Aaron Sahr besprochen.

Aaron Sahr: „Das Geldsystem muss nicht das Problem sein, es könnte auch die Lösung sein.“

Geld gehört auf selbstverständliche Weise zu unserer Lebenswelt dazu, doch woher kommt unser Geld eigentlich und wie diskutieren wir darüber? Muss Geld immer eine knappe Ressource sein? Diese und andere Fragen hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit dem Hamburger Wirtschaftssoziologen und Autoren Aaron Sahr besprochen.

Feministische Ökonomie

Ökonomie muss auch immer deren Kritik bedeuten. Hier soll es deshalb unter anderem um feministische Kritik an ökonomischen Strukturen, um Care Arbeit und Queer Economics gehen: Für mehr Pluralität in der Ökonomie(kritik).

Inken Schmidt-Voges: „Das Postulat von Gleichheit in all ihren Facetten“

Was können wir heutzutage noch von Beobachtungen über Frauen und Ökonomie in der Frühen Neuzeit lernen? „Vieles“, sagt Historikerin Inken Schmidt-Voges im Gespräch mit unserer Redakteurin Sina Menke, denn es „ist […] allemal lohnenswert, nicht nur bis ins 19. Jahrhundert oder zu den Revolutionen in Amerika und Frankreich zu schauen.“

Inken Schmidt-Voges: „Das Postulat von Gleichheit in all ihren Facetten“

Was können wir heutzutage noch von Beobachtungen über Frauen und Ökonomie in der Frühen Neuzeit lernen? „Vieles“, sagt Historikerin Inken Schmidt-Voges im Gespräch mit unserer Redakteurin Sina Menke, denn es „ist […] allemal lohnenswert, nicht nur bis ins 19. Jahrhundert oder zu den Revolutionen in Amerika und Frankreich zu schauen.“

#Stayathome als ambivalentes Sicherheitskonzept

Unter #Stayathome wird zum Rückzug in die Sicherheit des eigenen Heims aufgerufen. Doch was passiert wenn dieses Heim eines nicht ist – sicher? Historikerin Inken Schmidt-Voges zeigt die lange Geschichte eines ambivalenten Sicherheitskonzepts.

#Stayathome als ambivalentes Sicherheitskonzept

Unter #Stayathome wird zum Rückzug in die Sicherheit des eigenen Heims aufgerufen. Doch was passiert wenn dieses Heim eines nicht ist – sicher? Historikerin Inken Schmidt-Voges zeigt die lange Geschichte eines ambivalenten Sicherheitskonzepts.

Fluktuation statt Stagnation: Wollstonecrafts Forderungen an Eigentum

Die Pandemie hat einen ökonomischen Widerspruch offengelegt: Sowohl die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden als auch die Hindernisse an diese zu gelangen sind gestiegen. Die Auseinandersetzung mit Mary Wollstonecraft zeigt die unveränderte Notwendigkeit Eigentum, Sicherheit und gesellschaftliche Partizipation zusammen zu denken und aus feministischer Perspektive zu betrachten.

Fluktuation statt Stagnation: Wollstonecrafts Forderungen an Eigentum

Die Pandemie hat einen ökonomischen Widerspruch offengelegt: Sowohl die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden als auch die Hindernisse an diese zu gelangen sind gestiegen. Die Auseinandersetzung mit Mary Wollstonecraft zeigt die unveränderte Notwendigkeit Eigentum, Sicherheit und gesellschaftliche Partizipation zusammen zu denken und aus feministischer Perspektive zu betrachten.

Buchkolumne

In dieser Rubrik sammeln wir Besprechungen und Rezensionen zu relevanten Publikationen auf dem Büchermarkt und aus der akademischen Welt.

Finanz und Fake News

Joseph Vogl jüngstes Buch präsentiert in sechs Kapiteln (und einem Exkurs in die Literatur) eine kurze Theorie der Gegenwart, die seine Leserschaft davon überzeugen soll, dass wir es beim Thema Fake News und Fake Facts keineswegs nur mit einem Oberflächenphänomen zu tun haben, sondern mit einem veritablen Strukturwandel des Kapitalismus.

Finanz und Fake News

Joseph Vogl jüngstes Buch präsentiert in sechs Kapiteln (und einem Exkurs in die Literatur) eine kurze Theorie der Gegenwart, die seine Leserschaft davon überzeugen soll, dass wir es beim Thema Fake News und Fake Facts keineswegs nur mit einem Oberflächenphänomen zu tun haben, sondern mit einem veritablen Strukturwandel des Kapitalismus.

»Der Code des Kapitals« von Katharina Pistor

Mit »Der Code des Kapitals« greift die Autorin Katharina Pistor eine durchaus nicht unbelastete disziplinäre Schnittstelle auf, indem das Buch aus der Rechtswissenschaft heraus sozioökonomische Schlussfolgerungen zu ziehen sucht. Hiermit betritt die Autorin vergleichsweise unerschlossenes Terrain.

»Der Code des Kapitals« von Katharina Pistor

Mit »Der Code des Kapitals« greift die Autorin Katharina Pistor eine durchaus nicht unbelastete disziplinäre Schnittstelle auf, indem das Buch aus der Rechtswissenschaft heraus sozioökonomische Schlussfolgerungen zu ziehen sucht. Hiermit betritt die Autorin vergleichsweise unerschlossenes Terrain.

Einseitiges vereinseitigen oder die (Ent-) Demokratisierung der Demokratie

„Warum jetzt?“ – diese Frage beschreibt, in aller Kürze, das Rätsel, das Philipp Manow mit seiner zweiten Untersuchung zum Aufkommen populistischer Parteien zu lösen verspricht.

Einseitiges vereinseitigen oder die (Ent-) Demokratisierung der Demokratie

„Warum jetzt?“ – diese Frage beschreibt, in aller Kürze, das Rätsel, das Philipp Manow mit seiner zweiten Untersuchung zum Aufkommen populistischer Parteien zu lösen verspricht.

Sozial-Ökologische Transformation

SÖT und Nachhaltigkeit sind nicht mehr nur Trend, sondern werden zum New Normal. In dieser Rubrik werden theoretische und praktische Ansätze, Visionen und konkrete Politikforderungen diskutiert.

Alle reden vom Klima. Perspektiven sozial-ökologischer Transformation

Die neuesten Daten zum Klimawandel sind besorgniserregend. Die katastrophenträchtige Entwicklung vor Augen, stellt sich die Frage nach den Aussichten einer sozial-ökologischen Transformation und damit nach gesellschaftlichen Verhältnissen, die am besten realisieren, was nun auch der Weltklimarat (IPCC) fordert – eine globale Nachhaltigkeitsrevolution. Doch haben wir die Chance dazu bereits vertan oder gibt es begründete Aussichten auf eine erfolgreiche Transformation?

Alle reden vom Klima. Perspektiven sozial-ökologischer Transformation

Die neuesten Daten zum Klimawandel sind besorgniserregend. Die katastrophenträchtige Entwicklung vor Augen, stellt sich die Frage nach den Aussichten einer sozial-ökologischen Transformation und damit nach gesellschaftlichen Verhältnissen, die am besten realisieren, was nun auch der Weltklimarat (IPCC) fordert – eine globale Nachhaltigkeitsrevolution. Doch haben wir die Chance dazu bereits vertan oder gibt es begründete Aussichten auf eine erfolgreiche Transformation?

EU-Taxonomie: Greenwashing von fossilem Gas und Atomenergie

Die EU-Kommission hat entschieden, fossiles Gas und Atomenergie als nachhaltige Finanzanlagen einzustufen. Das ist ein schlechtes Signal für den European Green Deal, die Anstrengungen zum Klima- und Naturschutz und für den Finanzmarkt.

EU-Taxonomie: Greenwashing von fossilem Gas und Atomenergie

Die EU-Kommission hat entschieden, fossiles Gas und Atomenergie als nachhaltige Finanzanlagen einzustufen. Das ist ein schlechtes Signal für den European Green Deal, die Anstrengungen zum Klima- und Naturschutz und für den Finanzmarkt.

50 Jahre »Grenzen des Wachstums« – Von der Wachstums- zur Post-Wachstumsökonomie

Der Bericht an den Club of Rome von 1972 ist ein Meilenstein in der Analyse des unbegrenzten Wirtschaftswachstums. Auf ihm fußen wachstumskritische Ansätze, aber auch Alternativen zum BIP als der wichtigsten ökonomischen Kennzahl.

50 Jahre »Grenzen des Wachstums« – Von der Wachstums- zur Post-Wachstumsökonomie

Der Bericht an den Club of Rome von 1972 ist ein Meilenstein in der Analyse des unbegrenzten Wirtschaftswachstums. Auf ihm fußen wachstumskritische Ansätze, aber auch Alternativen zum BIP als der wichtigsten ökonomischen Kennzahl.

Debatte & Diskurs

Politische Ökonomie ist eine breite Kategorie und lebt von Beiträgen diverser Disziplinen. In dieser Rubrik tragen wir interessante Debatten und Diskurse aus allen relevanten Bereichen zusammen.

Hat jemand »Kommunismus« gesagt?

Ein Gespenst geht um auf Twitter. Das Gespenst des Kommunismus. Kurz nachdem der Deutschlandfunk Kultur eine Sendung mit der Lyrikerin Elisa Aseva veröffentlicht hatte, ist eine hitzige Debatte auf Twitter entbrannt. Elisa Aseva sagte, sie glaube an den Kommunismus. Einige Kritiker forderten darauf, dass radikale Meinungen wie diese im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht gesendet werden dürfen. Damit vertraten sie jedoch selbst eine radikale Meinung.

Hat jemand »Kommunismus« gesagt?

Ein Gespenst geht um auf Twitter. Das Gespenst des Kommunismus. Kurz nachdem der Deutschlandfunk Kultur eine Sendung mit der Lyrikerin Elisa Aseva veröffentlicht hatte, ist eine hitzige Debatte auf Twitter entbrannt. Elisa Aseva sagte, sie glaube an den Kommunismus. Einige Kritiker forderten darauf, dass radikale Meinungen wie diese im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht gesendet werden dürfen. Damit vertraten sie jedoch selbst eine radikale Meinung.

Fairteilen?

In der Ökonomik wird die Verteilung nur berechnet, nicht ergründet. Dabei gehörte die tiefergehende Auseinandersetzung mit Verteilungsfragen durchaus einmal zur wirtschaftswissenschaftlichen Betätigung dazu. In seinem Beitrag schlägt Sebastian Thieme Kriterien vor, um in der Ökonomik wieder über »Gerechtigkeit« nachdenken zu können.

Fairteilen?

In der Ökonomik wird die Verteilung nur berechnet, nicht ergründet. Dabei gehörte die tiefergehende Auseinandersetzung mit Verteilungsfragen durchaus einmal zur wirtschaftswissenschaftlichen Betätigung dazu. In seinem Beitrag schlägt Sebastian Thieme Kriterien vor, um in der Ökonomik wieder über »Gerechtigkeit« nachdenken zu können.

Das Ritual der Kapitalisierung

In den letzten vier Jahrzehnten sind die Aktienkurse durch die Decke gegangen, während die Löhne stagnierten. Was hat das zu bedeuten? Blair Fix zeigt, wie der Wertzuwachs von Aktienvermögen mit einer Zunahme von Macht einhergeht und welches sonderbare Ritual dahinter steckt.

Das Ritual der Kapitalisierung

In den letzten vier Jahrzehnten sind die Aktienkurse durch die Decke gegangen, während die Löhne stagnierten. Was hat das zu bedeuten? Blair Fix zeigt, wie der Wertzuwachs von Aktienvermögen mit einer Zunahme von Macht einhergeht und welches sonderbare Ritual dahinter steckt.

Kurz erklärt

Begriffe, die häufiger auf unserem Blog verwendet werden, aber nicht erläutert, erklären wir kurz in dieser Rubrik.