Krise ohne Ende

Gibt es überhaupt eine Lösung für die gegenwärtige Krise des demokratischen Kapitalismus? Der politische Theoretiker Benjamin Studebakers begründet eindrucksvoll, wieso es sich um ein chronisches Problem handeln könnte: der Spielraum für politisches Handeln ist zu klein, um realistische Alternativen hervorzubringen.

Krise ohne Ende

Gibt es überhaupt eine Lösung für die gegenwärtige Krise des demokratischen Kapitalismus? Der politische Theoretiker Benjamin Studebakers begründet eindrucksvoll, wieso es sich um ein chronisches Problem handeln könnte: der Spielraum für politisches Handeln ist zu klein, um realistische Alternativen hervorzubringen.

Der konservative Kampf gegen die Natur

In ihrem Buch zeichnet die Historikerin Ella Müller die Radikalisierung der Republikanischen Partei anhand von Umweltschutzfragen in den USA nach. Das Buch empfiehlt sich dabei als ein historischer Wegweiser für die umweltpolitischen Konflikte der Gegenwart und Zukunft, schreibt Tobias Adler-Bartels.

Der konservative Kampf gegen die Natur

In ihrem Buch zeichnet die Historikerin Ella Müller die Radikalisierung der Republikanischen Partei anhand von Umweltschutzfragen in den USA nach. Das Buch empfiehlt sich dabei als ein historischer Wegweiser für die umweltpolitischen Konflikte der Gegenwart und Zukunft, schreibt Tobias Adler-Bartels.

Eine andere Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommens

In ihrer globalen Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommen arbeiten Anton Jäger und Daniel Zamora Vargas sich an wohlbekannten Dichotomien ab: Markt und Staat, links und rechts, neoliberal und sozialstaatlich. Das Ergebnis ist eine widersprüchliche Gegenwart mit einer genauso widersprüchlichen Linken – und einem widersprüchlichen Politikvorschlag.

Eine andere Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommens

In ihrer globalen Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommen arbeiten Anton Jäger und Daniel Zamora Vargas sich an wohlbekannten Dichotomien ab: Markt und Staat, links und rechts, neoliberal und sozialstaatlich. Das Ergebnis ist eine widersprüchliche Gegenwart mit einer genauso widersprüchlichen Linken – und einem widersprüchlichen Politikvorschlag.

Die ökonomische Macht des Kapitals

Warum ist der Kapitalismus nicht schon längst zusammengebrochen? Für ein Verständnis der verflixten Beständigkeit des Kapitalismus stellt Søren Maus Buch »Stummer Zwang – Eine Marxistische Analyse der ökonomischen Macht im Kapitalismus« nichts weniger als einen essenziellen Beitrag dar, schreibt Jannis Köster.

Die ökonomische Macht des Kapitals

Warum ist der Kapitalismus nicht schon längst zusammengebrochen? Für ein Verständnis der verflixten Beständigkeit des Kapitalismus stellt Søren Maus Buch »Stummer Zwang – Eine Marxistische Analyse der ökonomischen Macht im Kapitalismus« nichts weniger als einen essenziellen Beitrag dar, schreibt Jannis Köster.

Das Erfolgsrezept eines kalten Liberalismus

Samuel Moyn wirft dem Liberalismus des Kalten Krieges vor, seine Ideale und Utopien einer anspruchslosen und pragmatischen politischen Theorie geopfert zu haben. Aber war er nicht deswegen so erfolgreich? Und kann es in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt einen anderen gelingenden Liberalismus geben?

Das Erfolgsrezept eines kalten Liberalismus

Samuel Moyn wirft dem Liberalismus des Kalten Krieges vor, seine Ideale und Utopien einer anspruchslosen und pragmatischen politischen Theorie geopfert zu haben. Aber war er nicht deswegen so erfolgreich? Und kann es in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt einen anderen gelingenden Liberalismus geben?

Liberalismus ohne Fortschritt

Der Cold War Liberalismus hat sein progressives Erbe ausgeschlagen und den Glauben an die menschliche Vernunft und den Fortschritt anderen überlassen. Samuel Moyn hält diese Entwicklung für umkehrbar – dabei wusste schon Marx, dass der Abschied des Bürgertums von der Aufklärung eine notwendige Folge des entwickelten Kapitalismus ist.

Liberalismus ohne Fortschritt

Der Cold War Liberalismus hat sein progressives Erbe ausgeschlagen und den Glauben an die menschliche Vernunft und den Fortschritt anderen überlassen. Samuel Moyn hält diese Entwicklung für umkehrbar – dabei wusste schon Marx, dass der Abschied des Bürgertums von der Aufklärung eine notwendige Folge des entwickelten Kapitalismus ist.

Ein sonnigerer Liberalismus?

Das Herzstück von Samuel Moyns »Liberalism Against Itself« bildet die scharfe Entgegensetzung von Frühliberalismus und Cold War Liberalismus. Sie scheint jedoch die analytische Achillesferse von dem Buch zu sein. Denn schon im Frühliberalismus findet man progressiv-emanzipatorische und defensiv-konservative Elemente amalgamiert, wie Patrick Samtlebe am Beispiel von Benjamin Constant zeigt.

Ein sonnigerer Liberalismus?

Das Herzstück von Samuel Moyns »Liberalism Against Itself« bildet die scharfe Entgegensetzung von Frühliberalismus und Cold War Liberalismus. Sie scheint jedoch die analytische Achillesferse von dem Buch zu sein. Denn schon im Frühliberalismus findet man progressiv-emanzipatorische und defensiv-konservative Elemente amalgamiert, wie Patrick Samtlebe am Beispiel von Benjamin Constant zeigt.

Kolumne: Interessante Zeiten!

»Mögest Du in interessanten Zeiten leben«, soll eine chinesische Verwünschung lauten. Unsere Zeiten sind leider aufwühlend und gefährlich – darin aber auch interessant. Matthias Ubl schreibt in seiner Kolumne über alles, was die Krisen der Gegenwart verständlicher macht.

Die Entzauberung der EU

Die Europäische Union ist für viele Politikerinnen und Politiker eine Projektionsfläche für einen künftigen Superstaat. Der Verfassungsrechtler Alexander Thiele entzaubert die gängigen EU-Visionen und bringt mit seinem Buch »Defekte Visionen« endlich Nüchternheit in die Debatte.

Die Entzauberung der EU

Die Europäische Union ist für viele Politikerinnen und Politiker eine Projektionsfläche für einen künftigen Superstaat. Der Verfassungsrechtler Alexander Thiele entzaubert die gängigen EU-Visionen und bringt mit seinem Buch »Defekte Visionen« endlich Nüchternheit in die Debatte.

Die Geschichte als Schlachtbank und Fortschrittsmotor 

Gibt es Fortschritt in der Geschichte und wenn ja, wie sieht dieser genau aus? Rahel Jaeggi hat mit ihrem Buch Fortschritt und Regression eine anspruchsvolle Geschichtsphilosophie vorgelegt, die jedoch auch einige kleine Schwächen hat. Das macht ihre Analyse jedoch nicht weniger lesenswert, schreibt Matthias Ubl.

Die Geschichte als Schlachtbank und Fortschrittsmotor 

Gibt es Fortschritt in der Geschichte und wenn ja, wie sieht dieser genau aus? Rahel Jaeggi hat mit ihrem Buch Fortschritt und Regression eine anspruchsvolle Geschichtsphilosophie vorgelegt, die jedoch auch einige kleine Schwächen hat. Das macht ihre Analyse jedoch nicht weniger lesenswert, schreibt Matthias Ubl.

Hegel, Marx und die Freiheit in der Geschichte

Hegel und Marx werden heute wieder viel diskutiert. Ihre Werke sind unhintergehbar, wenn man die multiplen Krisen der Gegenwart philosophisch verstehen will und einen Ausweg aus ihnen sucht, schreibt Matthias Ubl.

Hegel, Marx und die Freiheit in der Geschichte

Hegel und Marx werden heute wieder viel diskutiert. Ihre Werke sind unhintergehbar, wenn man die multiplen Krisen der Gegenwart philosophisch verstehen will und einen Ausweg aus ihnen sucht, schreibt Matthias Ubl.

300 Jahre Adam Smith

Zusammen mit dem Theorieblog haben wir Beiträge zum dreihundertjährigen Jubiläum von Adam Smith in dieser Rubrik gesammelt.

Wirtschaft als Ethik. Adam Smith und der Konfuzianismus

Für Adam Smith war das, was später Kapitalismus heißen sollte, einmal ein humanistisches Programm: Nicht Wirtschaftsethik, sondern Wirtschaft als Ethik – mit einigen Analogien zum Konfuzianismus, schreibt Daniel-Pascal Zorn in seinem Beitrag.

Wirtschaft als Ethik. Adam Smith und der Konfuzianismus

Für Adam Smith war das, was später Kapitalismus heißen sollte, einmal ein humanistisches Programm: Nicht Wirtschaftsethik, sondern Wirtschaft als Ethik – mit einigen Analogien zum Konfuzianismus, schreibt Daniel-Pascal Zorn in seinem Beitrag.

Die Revolution der Sympathie: Adam Smith in Frankreich

Wie kann eine bürgerliche Gesellschaftsordnung aus Freien und Gleichen stabilisiert werden, ohne in Terror auszuarten oder die Spaltung von Arm und Reich zu vertiefen? Unter dieser Leitfrage stand die französische Auseinandersetzung mit Adam Smith. Wie das Zusammenspiel von Ökonomie, Ethik und Gefühl gedacht wurde, zeigt Patrick Samtlebe in seinem Beitrag.

Die Revolution der Sympathie: Adam Smith in Frankreich

Wie kann eine bürgerliche Gesellschaftsordnung aus Freien und Gleichen stabilisiert werden, ohne in Terror auszuarten oder die Spaltung von Arm und Reich zu vertiefen? Unter dieser Leitfrage stand die französische Auseinandersetzung mit Adam Smith. Wie das Zusammenspiel von Ökonomie, Ethik und Gefühl gedacht wurde, zeigt Patrick Samtlebe in seinem Beitrag.

Der Zweck heiligt den Markt: Adam Smith in Deutschland

Auch in Deutschland verbreitete sich das Smithsche System unter dem Eindruck der Französischen Revolution und der englischen Industrialisierung. Doch es stieß dort auf eine eigene Form der ökonomischen Theoriebildung, die Etatismus und Wirtschaftsliberalismus zu versöhnen versuchte, wie Lennart Riebe anhand des Gelehrten Georg Sartorius zeigt.

Der Zweck heiligt den Markt: Adam Smith in Deutschland

Auch in Deutschland verbreitete sich das Smithsche System unter dem Eindruck der Französischen Revolution und der englischen Industrialisierung. Doch es stieß dort auf eine eigene Form der ökonomischen Theoriebildung, die Etatismus und Wirtschaftsliberalismus zu versöhnen versuchte, wie Lennart Riebe anhand des Gelehrten Georg Sartorius zeigt.

Warum die Reichen bewundert und die Armen verachtet werden

Indem Adam Smith die Analyse moralischer Gefühle und ökonomischer Gesetze miteinander verbindet, entdeckt er eine affektive Grundbedingung liberaler Gesellschaften: Um die ökonomische Ordnung aufrechtzuerhalten, müssen die Bürger »nach oben« bewundern und »nach unten« verachten.

Warum die Reichen bewundert und die Armen verachtet werden

Indem Adam Smith die Analyse moralischer Gefühle und ökonomischer Gesetze miteinander verbindet, entdeckt er eine affektive Grundbedingung liberaler Gesellschaften: Um die ökonomische Ordnung aufrechtzuerhalten, müssen die Bürger »nach oben« bewundern und »nach unten« verachten.

Die Wirtschaft als soziale Maschine

Auch wenn die Vereinnahmung Adam Smiths seitens der Neoklassik mehr als fragwürdig ist, gibt es doch ein Wesensmerkmal, das beide verknüpft: Smith überträgt die Methode Newtons auf die Analyse der Ökonomie – und verlangt von den Marktteilnehmer, dass sie von ihrer konkreten Erfahrung abstrahieren. Der überbewusste Markt bedarf der unbewussten Anteilnahme.

Die Wirtschaft als soziale Maschine

Auch wenn die Vereinnahmung Adam Smiths seitens der Neoklassik mehr als fragwürdig ist, gibt es doch ein Wesensmerkmal, das beide verknüpft: Smith überträgt die Methode Newtons auf die Analyse der Ökonomie – und verlangt von den Marktteilnehmer, dass sie von ihrer konkreten Erfahrung abstrahieren. Der überbewusste Markt bedarf der unbewussten Anteilnahme.

Wie Adam Smith den Kapitalismus erfand – oder so ähnlich

Hat Adam Smith die Bewegungsgesetze des Kapitalismus entdeckt – oder vielmehr erfunden? Ein umfassender Blick in das Gesamtwerk verrät, dass die »kommerzielle Gesellschaft« für den großen Schotten mehr Utopie und Zukunftsmusik war denn reale Gegebenheit.

Wie Adam Smith den Kapitalismus erfand – oder so ähnlich

Hat Adam Smith die Bewegungsgesetze des Kapitalismus entdeckt – oder vielmehr erfunden? Ein umfassender Blick in das Gesamtwerk verrät, dass die »kommerzielle Gesellschaft« für den großen Schotten mehr Utopie und Zukunftsmusik war denn reale Gegebenheit.

Der verdrehte Mr. Smith

300 Jahre Adam Smith heißt auch: 300 Jahre Interpretation, Verteidigung, Verdrehung und Vereinnahmung – welche moralischen und ökonomischen Ambivalenzen schon in Smiths Metapher der Unsichtbaren Hand liegen, zeigt Sebastien Thieme.

Der verdrehte Mr. Smith

300 Jahre Adam Smith heißt auch: 300 Jahre Interpretation, Verteidigung, Verdrehung und Vereinnahmung – welche moralischen und ökonomischen Ambivalenzen schon in Smiths Metapher der Unsichtbaren Hand liegen, zeigt Sebastien Thieme.

Die vielen Gesichter des Adam Smith

Adam Smiths Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 300. Mal. Der Politik & Ökonomie Blog und der Theorieblog nehmen das Smith-Jubiläum zum Anlass, sich in einem auf beiden Seiten veröffentlichten Schwerpunkt dem schottischen Moralphilosophen und politischen Ökonomen zu widmen.

Die vielen Gesichter des Adam Smith

Adam Smiths Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 300. Mal. Der Politik & Ökonomie Blog und der Theorieblog nehmen das Smith-Jubiläum zum Anlass, sich in einem auf beiden Seiten veröffentlichten Schwerpunkt dem schottischen Moralphilosophen und politischen Ökonomen zu widmen.

Ideen- & Wirtschaftsgeschichte

In dieser Rubrik sammeln wir Beiträge zur politischen Ideen- und Wirtschaftsgeschichte.

Ein sonnigerer Liberalismus?

Das Herzstück von Samuel Moyns »Liberalism Against Itself« bildet die scharfe Entgegensetzung von Frühliberalismus und Cold War Liberalismus. Sie scheint jedoch die analytische Achillesferse von dem Buch zu sein. Denn schon im Frühliberalismus findet man progressiv-emanzipatorische und defensiv-konservative Elemente amalgamiert, wie Patrick Samtlebe am Beispiel von Benjamin Constant zeigt.

Ein sonnigerer Liberalismus?

Das Herzstück von Samuel Moyns »Liberalism Against Itself« bildet die scharfe Entgegensetzung von Frühliberalismus und Cold War Liberalismus. Sie scheint jedoch die analytische Achillesferse von dem Buch zu sein. Denn schon im Frühliberalismus findet man progressiv-emanzipatorische und defensiv-konservative Elemente amalgamiert, wie Patrick Samtlebe am Beispiel von Benjamin Constant zeigt.

Panajotis Kondylis und die Genealogie der bürgerlichen Ideologien

In »Konservativismus« hat Panajotis Kondylis die These vertreten, dass das, was wir heute in politischen Zuordnungen wie links, konservativ oder rechts auszudrücken pflegen, allesamt Spielarten des Liberalismus sind. Wie Kondylis zu seiner These kam und was sie bedeutet, erklärt Daniel-Pascal Zorn.

Panajotis Kondylis und die Genealogie der bürgerlichen Ideologien

In »Konservativismus« hat Panajotis Kondylis die These vertreten, dass das, was wir heute in politischen Zuordnungen wie links, konservativ oder rechts auszudrücken pflegen, allesamt Spielarten des Liberalismus sind. Wie Kondylis zu seiner These kam und was sie bedeutet, erklärt Daniel-Pascal Zorn.

Die Herrschaft des Privateigentums

Ingo Stützle schreibt zu Mythos und Realität der »Chicago Boys« bei der Durchsetzung der neoliberalen Agenda nach dem Militärputsch in Chile vor 50 Jahren.

Die Herrschaft des Privateigentums

Ingo Stützle schreibt zu Mythos und Realität der »Chicago Boys« bei der Durchsetzung der neoliberalen Agenda nach dem Militärputsch in Chile vor 50 Jahren.

Keine Alternative?

War der Aufstieg des Neoliberalismus in den 1980er Jahren alternativlos? Und können wir etwas von seiner Geschichte für die Herausforderungen im 21. Jahrhundert lernen? In seinem Beitrag über das Buch »The Triumph of Broken Promises« von Fritz Bartel setzt Max Krahé sich mit diesen Fragen auseinander.

Keine Alternative?

War der Aufstieg des Neoliberalismus in den 1980er Jahren alternativlos? Und können wir etwas von seiner Geschichte für die Herausforderungen im 21. Jahrhundert lernen? In seinem Beitrag über das Buch »The Triumph of Broken Promises« von Fritz Bartel setzt Max Krahé sich mit diesen Fragen auseinander.

Von den Grenzen der Bezahlbarkeit zu den Grenzen des Tuns

»Alles, was wir tatsächlich tun können, können wir uns auch leisten.« Dieser berühmte Ausspruch von John Maynard Keynes wird heute oft zitiert. Jannis Köster untersucht den Nutzen, die Bedeutung und die Grenzen von Keynes‘ Zitat für unsere heutige Situation.

Von den Grenzen der Bezahlbarkeit zu den Grenzen des Tuns

»Alles, was wir tatsächlich tun können, können wir uns auch leisten.« Dieser berühmte Ausspruch von John Maynard Keynes wird heute oft zitiert. Jannis Köster untersucht den Nutzen, die Bedeutung und die Grenzen von Keynes‘ Zitat für unsere heutige Situation.

Der Mythos der »Sozialen Marktwirtschaft«

Im Zuge der Währungsreform hob Ludwig Erhard im Sommer 1948 zentrale Preiskontrollen in Westdeutschland auf. Danach stiegen die Preise so dramatisch, dass eine Lebenshaltungskrise ausbrach und die westdeutschen Gewerkschaften zum Generalstreik aufriefen. In diesem Kampf liegen die wahren Wurzeln der »Sozialen Marktwirtschaft«, wie Uwe Fuhrmann zeigt.

Der Mythos der »Sozialen Marktwirtschaft«

Im Zuge der Währungsreform hob Ludwig Erhard im Sommer 1948 zentrale Preiskontrollen in Westdeutschland auf. Danach stiegen die Preise so dramatisch, dass eine Lebenshaltungskrise ausbrach und die westdeutschen Gewerkschaften zum Generalstreik aufriefen. In diesem Kampf liegen die wahren Wurzeln der »Sozialen Marktwirtschaft«, wie Uwe Fuhrmann zeigt.

Widerstreit der Zukünfte

Drei Erzählungen prägen unsere Gegenwart: der Sieg des Liberalismus und sein andauernder Kampf gegen eine irrationale Vergangenheit, die drohende ökologische Katastrophe und die Hoffnung darauf, sie abzuwenden, die Kommerzialisierung des World Wide Web und die Chancen, die mit ihr verbunden sind. Zusammengenommen ergibt sich daraus jene Geschichtsphilosophie, deren Dilemmata, Brüche und Paradoxien die Gegenwart austrägt.

Widerstreit der Zukünfte

Drei Erzählungen prägen unsere Gegenwart: der Sieg des Liberalismus und sein andauernder Kampf gegen eine irrationale Vergangenheit, die drohende ökologische Katastrophe und die Hoffnung darauf, sie abzuwenden, die Kommerzialisierung des World Wide Web und die Chancen, die mit ihr verbunden sind. Zusammengenommen ergibt sich daraus jene Geschichtsphilosophie, deren Dilemmata, Brüche und Paradoxien die Gegenwart austrägt.

Das goldene Zeitalter des Kapitalismus

Bretton Woods wird oft als ein keynesianisches Modell aufgefasst. Doch entsprach das System nicht unbedingt den Vorstellungen von John Maynard Keynes. Insbesondere seine Pläne zur Einhegung der globalen Finanzwirtschaft und zur Einführung einer Weltwährung wurden untergraben, wie Grace Blakeley schreibt.

Das goldene Zeitalter des Kapitalismus

Bretton Woods wird oft als ein keynesianisches Modell aufgefasst. Doch entsprach das System nicht unbedingt den Vorstellungen von John Maynard Keynes. Insbesondere seine Pläne zur Einhegung der globalen Finanzwirtschaft und zur Einführung einer Weltwährung wurden untergraben, wie Grace Blakeley schreibt.

Quo vadis, Moderne?

Dasjenige Ereignis, das wie kein zweites die Krise des Absoluten markiert, ist die Französische Revolution – und mit ihr das Heraufkommen der modernen Ökonomie, schreibt Daniel-Pascal Zorn. Kann der Mensch noch der absoluten Vergesellschaftung entgehen?

Quo vadis, Moderne?

Dasjenige Ereignis, das wie kein zweites die Krise des Absoluten markiert, ist die Französische Revolution – und mit ihr das Heraufkommen der modernen Ökonomie, schreibt Daniel-Pascal Zorn. Kann der Mensch noch der absoluten Vergesellschaftung entgehen?

Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung.

Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung.

Marx‘ Soziale Republik

Karl Marx schrieb von der Pariser Kommune, dass sie die endlich entdeckte politische Form war, unter der die ökonomische Befreiung der Arbeit sich vollziehen konnte. Diese politische Form war wiederum ein Erbe der republikanischen Tradition, und zwar ihrer radikalsten und populärsten Elemente, wie Bruno Leipold in seinem Beitrag schreibt.

Marx‘ Soziale Republik

Karl Marx schrieb von der Pariser Kommune, dass sie die endlich entdeckte politische Form war, unter der die ökonomische Befreiung der Arbeit sich vollziehen konnte. Diese politische Form war wiederum ein Erbe der republikanischen Tradition, und zwar ihrer radikalsten und populärsten Elemente, wie Bruno Leipold in seinem Beitrag schreibt.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Karl Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Karl Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte.

Exzesse und Dynamik auf den Finanzmärkten

Die Zukunft als bessere Variante der Vergangenheit – von dieser Selbsttäuschung leben die Finanzmärkte in guten Zeiten. Doch schon die kleinste Störung kann sie ins Chaos stürzen, wie man in diesen Tagen wieder an der Pleite der Silicon Valley Bank sehen kann. Hyman Minskys Theorie erklärt, wo der Ursprung dieser notorischen Instabilität liegt.

Exzesse und Dynamik auf den Finanzmärkten

Die Zukunft als bessere Variante der Vergangenheit – von dieser Selbsttäuschung leben die Finanzmärkte in guten Zeiten. Doch schon die kleinste Störung kann sie ins Chaos stürzen, wie man in diesen Tagen wieder an der Pleite der Silicon Valley Bank sehen kann. Hyman Minskys Theorie erklärt, wo der Ursprung dieser notorischen Instabilität liegt.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Jean-Jacques Rousseau und die Republikanisierung des Geldes

Für Rousseau sind die modernen Zustände ein einziges Paradox: Die Freisetzung der Ökonomie wird früher oder später die politische Freiheit der Menschen untergraben. Sein Gegenvorschlag besteht darin, die Einheit von Subsistenzmitteln und Subsistenzbedürfnissen in einer weitgehend geldlosen Argarwirtschaft zu bewahren. Doch wie könnte das Problem eines monetären Regimes, das die Republik gefährdet, unter heutigen Bedingungen gelöst werden?

Jean-Jacques Rousseau und die Republikanisierung des Geldes

Für Rousseau sind die modernen Zustände ein einziges Paradox: Die Freisetzung der Ökonomie wird früher oder später die politische Freiheit der Menschen untergraben. Sein Gegenvorschlag besteht darin, die Einheit von Subsistenzmitteln und Subsistenzbedürfnissen in einer weitgehend geldlosen Argarwirtschaft zu bewahren. Doch wie könnte das Problem eines monetären Regimes, das die Republik gefährdet, unter heutigen Bedingungen gelöst werden?

Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik in Chinas Preisreformdebatte der 1980er Jahre

In den 1980er Jahren haben Ökonomen in China die westdeutschen Wirtschaftsreformen als Beweis für den Erfolg einer Schocktherapie mobilisiert. Die idealisierte Lesart von Erhards Preisliberalisierung steht jedoch im Widerspruch zu den wirtschaftshistorischen Fakten, wie Isabella Weber schreibt.

Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik in Chinas Preisreformdebatte der 1980er Jahre

In den 1980er Jahren haben Ökonomen in China die westdeutschen Wirtschaftsreformen als Beweis für den Erfolg einer Schocktherapie mobilisiert. Die idealisierte Lesart von Erhards Preisliberalisierung steht jedoch im Widerspruch zu den wirtschaftshistorischen Fakten, wie Isabella Weber schreibt.

Die Wahrheit über Inflation

Ist Inflation immer ein monetäres Phänomen, so wie Milton Friedman einst behauptet hat? Oder gibt es noch andere Ursachen für den Anstieg von Preisen? Blair Fix zeigt: Wer so einfach denkt, übersieht die Macheffekte des Preiskampfes. Inflation ist ein Machtkampf darum, wer die Preise am schnellsten erhöhen kann.

Die Wahrheit über Inflation

Ist Inflation immer ein monetäres Phänomen, so wie Milton Friedman einst behauptet hat? Oder gibt es noch andere Ursachen für den Anstieg von Preisen? Blair Fix zeigt: Wer so einfach denkt, übersieht die Macheffekte des Preiskampfes. Inflation ist ein Machtkampf darum, wer die Preise am schnellsten erhöhen kann.

Gesprächsreihe

Über politökonomische Themen sprechen wir mit interessanten Stimmen aus der Ökonomik und weiteren wichtigen Bereichen.

Stefan Eich: „Keynes war kein Keynesianer.“

John Maynard Keynes glaubte, dass man den Kapitalismus durch ein allmähliches Absenken der Kapitalrentabilität von innen heraus verwandeln könne. Stefan Eich hat mit Otmar Tibes über die Unterschiede zwischen Keynes und dem Keynesianismus gesprochen.

Stefan Eich: „Keynes war kein Keynesianer.“

John Maynard Keynes glaubte, dass man den Kapitalismus durch ein allmähliches Absenken der Kapitalrentabilität von innen heraus verwandeln könne. Stefan Eich hat mit Otmar Tibes über die Unterschiede zwischen Keynes und dem Keynesianismus gesprochen.

Patrick Kaczmarczyk: „Kapitalismus ohne Armut ist möglich.“

Ist ein besserer Kapitalismus möglich? In seinem neuen Buch »Raus aus dem Ego-Kapitlismus« bejaht der Entwicklungsökonom Patrick Kaczmarczyk diese Frage und schlägt die katholische Soziallehre zur normativen Fundierung eines besseren Kapitalismus vor. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm darüber gesprochen.

Patrick Kaczmarczyk: „Kapitalismus ohne Armut ist möglich.“

Ist ein besserer Kapitalismus möglich? In seinem neuen Buch »Raus aus dem Ego-Kapitlismus« bejaht der Entwicklungsökonom Patrick Kaczmarczyk diese Frage und schlägt die katholische Soziallehre zur normativen Fundierung eines besseren Kapitalismus vor. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm darüber gesprochen.

Fritz Bartel: „Westliche Demokratien konnten politische Versprechen besser brechen.“

Der US-Historiker Fritz Bartel hat mit seinem Buch »The Triumph of Broken Promises« eine neue Geschichte vom Ende des Kalten Krieges vorgelegt. Mit Otmar Tibes hat er darüber gesprochen, warum der Westen sein Versprechen vom Wohlstand für alle in den 1980er Jahren brechen konnte, der Osten aber nicht.

Fritz Bartel: „Westliche Demokratien konnten politische Versprechen besser brechen.“

Der US-Historiker Fritz Bartel hat mit seinem Buch »The Triumph of Broken Promises« eine neue Geschichte vom Ende des Kalten Krieges vorgelegt. Mit Otmar Tibes hat er darüber gesprochen, warum der Westen sein Versprechen vom Wohlstand für alle in den 1980er Jahren brechen konnte, der Osten aber nicht.

Maurice Höfgen: „In der Eurozone sollten die nationalen Regierungen die Inflation bekämpfen.“

Maurice Höfgen hat über sein neues Buch und die Inflation mit unserem Herausgeber Otmar Tibes gesprochen. Auch sprachen sie darüber, warum die »Gierflation« irreführend ist, die Zentralbank überfordert und der Staat eine aktivere Rolle bei der Inflationsbekämpfung übernehmen sollte.

Maurice Höfgen: „In der Eurozone sollten die nationalen Regierungen die Inflation bekämpfen.“

Maurice Höfgen hat über sein neues Buch und die Inflation mit unserem Herausgeber Otmar Tibes gesprochen. Auch sprachen sie darüber, warum die »Gierflation« irreführend ist, die Zentralbank überfordert und der Staat eine aktivere Rolle bei der Inflationsbekämpfung übernehmen sollte.

Lars Döpking: „Fiskalische Herrschaft lässt sich demokratisieren.“

Lars Döpking untersucht das Zusammenspiel von fiskalischer Herrschaft, Politik und Demokratie. In seinem neuen Buch entwirft er eine historische Soziologie des Steuerstaats und analysiert die jüngeren Entwicklungen in Italien. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über die Geschichte des Fiskus seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gesprochen.

Lars Döpking: „Fiskalische Herrschaft lässt sich demokratisieren.“

Lars Döpking untersucht das Zusammenspiel von fiskalischer Herrschaft, Politik und Demokratie. In seinem neuen Buch entwirft er eine historische Soziologie des Steuerstaats und analysiert die jüngeren Entwicklungen in Italien. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über die Geschichte des Fiskus seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gesprochen.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldtheorien uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldtheorien uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Lukas Hermsmeier: „Oft sind es revolutionäre Bewegungen, die Reformen überhaupt erst ermöglichen.“

Ausgerechnet in den USA sind linke Gruppen erstarkt – oder sollte man vielleicht sagen, gerade in den USA? Vielen Menschen bleibt heute gar nichts anderes übrig, als sich selbst zu organisieren, erklärt Lukas Hermsmeier. Welche Konzepte sich in den USA und Deutschland wechselseitig beeinflussen, hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit ihm besprochen.

Lukas Hermsmeier: „Oft sind es revolutionäre Bewegungen, die Reformen überhaupt erst ermöglichen.“

Ausgerechnet in den USA sind linke Gruppen erstarkt – oder sollte man vielleicht sagen, gerade in den USA? Vielen Menschen bleibt heute gar nichts anderes übrig, als sich selbst zu organisieren, erklärt Lukas Hermsmeier. Welche Konzepte sich in den USA und Deutschland wechselseitig beeinflussen, hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit ihm besprochen.

Dirk Ehnts: „Man muss nicht erst Steuergelder einnehmen, bevor man Staatsausgaben tätigen kann.“

Dirk Ehnts ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT). Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über seine neue Einführung in die MMT sowie über Inflation, Gaspreise, die Sozial-Ökologische Transformation und weitere spannende Themen gesprochen.

Dirk Ehnts: „Man muss nicht erst Steuergelder einnehmen, bevor man Staatsausgaben tätigen kann.“

Dirk Ehnts ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT). Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit ihm über seine neue Einführung in die MMT sowie über Inflation, Gaspreise, die Sozial-Ökologische Transformation und weitere spannende Themen gesprochen.

Aaron Sahr: „Das Geldsystem muss nicht das Problem sein, es könnte auch die Lösung sein.“

Geld gehört auf selbstverständliche Weise zu unserer Lebenswelt dazu, doch woher kommt unser Geld eigentlich und wie diskutieren wir darüber? Muss Geld immer eine knappe Ressource sein? Diese und andere Fragen hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit dem Hamburger Wirtschaftssoziologen und Autoren Aaron Sahr besprochen.

Aaron Sahr: „Das Geldsystem muss nicht das Problem sein, es könnte auch die Lösung sein.“

Geld gehört auf selbstverständliche Weise zu unserer Lebenswelt dazu, doch woher kommt unser Geld eigentlich und wie diskutieren wir darüber? Muss Geld immer eine knappe Ressource sein? Diese und andere Fragen hat unser Herausgeber Otmar Tibes mit dem Hamburger Wirtschaftssoziologen und Autoren Aaron Sahr besprochen.

Buchkolumne

In dieser Rubrik sammeln wir Besprechungen und Rezensionen zu relevanten Publikationen auf dem Büchermarkt und aus der akademischen Welt.

Zur Kritik der sozialistischen Vernunft

Der Kapitalismus kann die aktuelle Polykrise nicht lösen und wirkt doch alternativlos wie nie. Dass es trotzdem utopische Alternativen gibt, zeigt Samia Mohammed in »Zukunft jenseits des Marktes«. Das Durchdenken dieser Alternativen bedeutet radikale Kritik, zumindest, wenn man es mit der Utopie ernst meint.

Zur Kritik der sozialistischen Vernunft

Der Kapitalismus kann die aktuelle Polykrise nicht lösen und wirkt doch alternativlos wie nie. Dass es trotzdem utopische Alternativen gibt, zeigt Samia Mohammed in »Zukunft jenseits des Marktes«. Das Durchdenken dieser Alternativen bedeutet radikale Kritik, zumindest, wenn man es mit der Utopie ernst meint.

Das (Un-)Behagen mit dem Kapitalismus

Nach seinem tragischen Tod sind die letzten Vorlesungen von Mark Fisher in Buchform erschienen. Damit eine linke Transformation des Kapitalismus gelingt, so diagnostizierte Fisher, muss das kapitalistische Begehren der Arbeiterklasse verstanden werden. Laila Riedmiller bespricht das auf Deutsch übersetzte Buch und weist auf die Aktualität von Fishers Gedanken in Bezug auf den Umgang mit der AfD hin.

Das (Un-)Behagen mit dem Kapitalismus

Nach seinem tragischen Tod sind die letzten Vorlesungen von Mark Fisher in Buchform erschienen. Damit eine linke Transformation des Kapitalismus gelingt, so diagnostizierte Fisher, muss das kapitalistische Begehren der Arbeiterklasse verstanden werden. Laila Riedmiller bespricht das auf Deutsch übersetzte Buch und weist auf die Aktualität von Fishers Gedanken in Bezug auf den Umgang mit der AfD hin.

Die Vereinigung von Nähe und Fremde? Entwurf einer globalen Numismatik

Inwiefern können Münzen Wissen prägen? Wie erforschten frühneuzeitliche HistorikerInnen die Geschichte(n) ihnen bis dato fremder Kulturen durch Münzen? Und wie verhielt sich das Fremde zum Eigenen? Martin Mulsow versucht sich in seinem neuen Buch an einem numismatischen Experiment.

Die Vereinigung von Nähe und Fremde? Entwurf einer globalen Numismatik

Inwiefern können Münzen Wissen prägen? Wie erforschten frühneuzeitliche HistorikerInnen die Geschichte(n) ihnen bis dato fremder Kulturen durch Münzen? Und wie verhielt sich das Fremde zum Eigenen? Martin Mulsow versucht sich in seinem neuen Buch an einem numismatischen Experiment.

Was kommt nach der Hyperpolitik?

Die Hyperpolitisierung unserer Lebenswelt sorgt dafür, dass so gut wie alles politisiert wird. Allerdings ohne Veränderungen der Lebenswelt herbeizuführen. In seinem Buch »Hyperpolitik« analysiert Anton Jäger, wie es zu diesem paradoxen Zustand kam. Wie der Zustand überwunden werden kann, bleibt jedoch eine offene Frage, schreibt Julia Werthmann.

Was kommt nach der Hyperpolitik?

Die Hyperpolitisierung unserer Lebenswelt sorgt dafür, dass so gut wie alles politisiert wird. Allerdings ohne Veränderungen der Lebenswelt herbeizuführen. In seinem Buch »Hyperpolitik« analysiert Anton Jäger, wie es zu diesem paradoxen Zustand kam. Wie der Zustand überwunden werden kann, bleibt jedoch eine offene Frage, schreibt Julia Werthmann.

Postkonservatismus und kein Ende der Geschichte

Die von Panajotis Kondylis aufgeworfenen Fragen ums Ganze des Konservatismus, machen den zeitlosen Reiz seines großen Werks aus. Um diesen Reiz zu erkennen, muss man die These eines definitiven Endes des Konservatismus auch nicht teilen, schreibt Tobias Adler-Bartels.

Postkonservatismus und kein Ende der Geschichte

Die von Panajotis Kondylis aufgeworfenen Fragen ums Ganze des Konservatismus, machen den zeitlosen Reiz seines großen Werks aus. Um diesen Reiz zu erkennen, muss man die These eines definitiven Endes des Konservatismus auch nicht teilen, schreibt Tobias Adler-Bartels.

It’s the capital order, stupid!

Wer Austerität fordert, hat mehr als nur den Staatshaushalt im Sinn. Clara Mattei argumentiert, dass solche Politiken auch die Arbeitsbeziehungen im Kapitalismus anvisieren. Obwohl ihr Argument nicht immer überzeugt, nimmt sie so eine polit-ökonomische Revision des Austeritätsbegriffs vor und eröffnet neue Perspektiven auf die Geschichte des Kapitalismus.

It’s the capital order, stupid!

Wer Austerität fordert, hat mehr als nur den Staatshaushalt im Sinn. Clara Mattei argumentiert, dass solche Politiken auch die Arbeitsbeziehungen im Kapitalismus anvisieren. Obwohl ihr Argument nicht immer überzeugt, nimmt sie so eine polit-ökonomische Revision des Austeritätsbegriffs vor und eröffnet neue Perspektiven auf die Geschichte des Kapitalismus.

Geoff Mann revisited: Mit Keynes und Hegel gegen den Faschismus

Geoff Mann’s Deutung des Keynesianismus wird von Jahr zu Jahr nur noch aktueller. Wie wir in Keynes einen Antifaschisten und Hegelianer lesen und was selbst revolutionäre Marxisten von dem britischen Ökonomen lernen können, diskutiert Jan Frohn.

Geoff Mann revisited: Mit Keynes und Hegel gegen den Faschismus

Geoff Mann’s Deutung des Keynesianismus wird von Jahr zu Jahr nur noch aktueller. Wie wir in Keynes einen Antifaschisten und Hegelianer lesen und was selbst revolutionäre Marxisten von dem britischen Ökonomen lernen können, diskutiert Jan Frohn.

Lost in Rawlsland

Elif Özmen präsentiert eine elegante und fundierte Darstellung liberaler Kerngedanken. Ihre Verteidigung des Liberalismus wird Gegner nicht überzeugen können, eignet sich aber als ernst zu nehmender Ansatzpunkt für Kritik, schreibt Helena Schäfer.

Lost in Rawlsland

Elif Özmen präsentiert eine elegante und fundierte Darstellung liberaler Kerngedanken. Ihre Verteidigung des Liberalismus wird Gegner nicht überzeugen können, eignet sich aber als ernst zu nehmender Ansatzpunkt für Kritik, schreibt Helena Schäfer.

»Das Gespenst der Inflation« von Isabella M. Weber

Isabella M. Weber breitet die intellektuellen Grundlagen sowie ein beeindruckendes Diskurspanorama der chinesischen Reformdebatten aus, die sich von den späten 70er bis in die frühen 90er Jahren erstreckten und aus welchen eine spezifisch chinesische Form des Kapitalismus hervorging.

»Das Gespenst der Inflation« von Isabella M. Weber

Isabella M. Weber breitet die intellektuellen Grundlagen sowie ein beeindruckendes Diskurspanorama der chinesischen Reformdebatten aus, die sich von den späten 70er bis in die frühen 90er Jahren erstreckten und aus welchen eine spezifisch chinesische Form des Kapitalismus hervorging.

Reale Dystopien

In »Crack-up Capitalism« beschreibt der Historiker Quinn Slobodian, wie Marktradikale die Welt entstaatlichen wollen. Seine Fallstudien von Sonderwirtschaftszonen und Privatstädten sind augenöffnend und beunruhigend zugleich.

Reale Dystopien

In »Crack-up Capitalism« beschreibt der Historiker Quinn Slobodian, wie Marktradikale die Welt entstaatlichen wollen. Seine Fallstudien von Sonderwirtschaftszonen und Privatstädten sind augenöffnend und beunruhigend zugleich.

Der Dogmatismus der Freiheit

Die Journalistin Anna Schneider hat eine »Liebeserklärung an den Liberalismus« verfasst. »Freiheit beginnt beim Ich« strotzt aber nur so von Dogmatismus und Engstirnigkeit, wie Matthias Ubl in seiner Rezension schreibt.

Der Dogmatismus der Freiheit

Die Journalistin Anna Schneider hat eine »Liebeserklärung an den Liberalismus« verfasst. »Freiheit beginnt beim Ich« strotzt aber nur so von Dogmatismus und Engstirnigkeit, wie Matthias Ubl in seiner Rezension schreibt.

Was wird von Slavoj Žižek bleiben?

Slavoj Žižek publiziert seit Jahren unaufhörlich, doch sein aktuelles Buch »Unordnung im Himmel« bietet kaum neue Perspektiven. Matthias Ubl fragt sich deshalb, was von Žižek bleiben wird und ob der berühmte slowenische Denker outdated ist?

Was wird von Slavoj Žižek bleiben?

Slavoj Žižek publiziert seit Jahren unaufhörlich, doch sein aktuelles Buch »Unordnung im Himmel« bietet kaum neue Perspektiven. Matthias Ubl fragt sich deshalb, was von Žižek bleiben wird und ob der berühmte slowenische Denker outdated ist?

»Der Code des Kapitals« von Katharina Pistor

Mit »Der Code des Kapitals« greift die Autorin Katharina Pistor eine durchaus nicht unbelastete disziplinäre Schnittstelle auf, indem das Buch aus der Rechtswissenschaft heraus sozioökonomische Schlussfolgerungen zu ziehen sucht. Hiermit betritt die Autorin vergleichsweise unerschlossenes Terrain.

»Der Code des Kapitals« von Katharina Pistor

Mit »Der Code des Kapitals« greift die Autorin Katharina Pistor eine durchaus nicht unbelastete disziplinäre Schnittstelle auf, indem das Buch aus der Rechtswissenschaft heraus sozioökonomische Schlussfolgerungen zu ziehen sucht. Hiermit betritt die Autorin vergleichsweise unerschlossenes Terrain.

Debatte & Diskurs

Politische Ökonomie ist eine breite Kategorie und lebt von Beiträgen diverser Disziplinen. In dieser Rubrik tragen wir interessante Debatten und Diskurse aus allen relevanten Bereichen zusammen.

Das Erfolgsrezept eines kalten Liberalismus

Samuel Moyn wirft dem Liberalismus des Kalten Krieges vor, seine Ideale und Utopien einer anspruchslosen und pragmatischen politischen Theorie geopfert zu haben. Aber war er nicht deswegen so erfolgreich? Und kann es in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt einen anderen gelingenden Liberalismus geben?

Das Erfolgsrezept eines kalten Liberalismus

Samuel Moyn wirft dem Liberalismus des Kalten Krieges vor, seine Ideale und Utopien einer anspruchslosen und pragmatischen politischen Theorie geopfert zu haben. Aber war er nicht deswegen so erfolgreich? Und kann es in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt einen anderen gelingenden Liberalismus geben?

Liberalismus ohne Fortschritt

Der Cold War Liberalismus hat sein progressives Erbe ausgeschlagen und den Glauben an die menschliche Vernunft und den Fortschritt anderen überlassen. Samuel Moyn hält diese Entwicklung für umkehrbar – dabei wusste schon Marx, dass der Abschied des Bürgertums von der Aufklärung eine notwendige Folge des entwickelten Kapitalismus ist.

Liberalismus ohne Fortschritt

Der Cold War Liberalismus hat sein progressives Erbe ausgeschlagen und den Glauben an die menschliche Vernunft und den Fortschritt anderen überlassen. Samuel Moyn hält diese Entwicklung für umkehrbar – dabei wusste schon Marx, dass der Abschied des Bürgertums von der Aufklärung eine notwendige Folge des entwickelten Kapitalismus ist.

Schuldenbremse und Demokratie? 

Die heutige Debatte um die Schuldenbremse ist immer noch von neoklassischen Theorien geprägt, wie Leon Heckmann schreibt. In seinem Beitrag bespricht er die Theorie des »politischen Konjunkturzyklus« von William D. Nordhaus und geht kritisch auf ihre politischen Implikationen ein.

Schuldenbremse und Demokratie? 

Die heutige Debatte um die Schuldenbremse ist immer noch von neoklassischen Theorien geprägt, wie Leon Heckmann schreibt. In seinem Beitrag bespricht er die Theorie des »politischen Konjunkturzyklus« von William D. Nordhaus und geht kritisch auf ihre politischen Implikationen ein.

Macht Sparen rechts? Und warum?

Studien belegen, dass Austerität mit einem Erstarken rechter Parteien einhergeht. Stephan Kaufmann gibt einen Überblick zur Studienlage und analysiert die Art und Weise, wie die Ursachen des Rechtstrends erforscht werden. So weit ist der politische Weg nach rechts nicht, wie er schreibt.

Macht Sparen rechts? Und warum?

Studien belegen, dass Austerität mit einem Erstarken rechter Parteien einhergeht. Stephan Kaufmann gibt einen Überblick zur Studienlage und analysiert die Art und Weise, wie die Ursachen des Rechtstrends erforscht werden. So weit ist der politische Weg nach rechts nicht, wie er schreibt.

Nicht ob, sondern wann ist die Frage?

Bereits heute ist absehbar, dass die zukünftigen Finanzbedarfe mit der Schuldenbremse nicht zu vereinbaren sind. Früher oder später werden die Schuldenregeln also angepasst werden müssen, wie Klaus Seipp in seinem Beitrag zur Schuldenbremse schreibt.

Nicht ob, sondern wann ist die Frage?

Bereits heute ist absehbar, dass die zukünftigen Finanzbedarfe mit der Schuldenbremse nicht zu vereinbaren sind. Früher oder später werden die Schuldenregeln also angepasst werden müssen, wie Klaus Seipp in seinem Beitrag zur Schuldenbremse schreibt.

Geisterfahrt in fragilen Zeiten

Eine makroökonomisch unnötige Sparpolitik kann die Zweidrittelmehrheit der demokratischen Mitte aufs Spiel setzen, wie Max Krahé und Leo Mühlenweg in ihrem Beitrag warnen.

Geisterfahrt in fragilen Zeiten

Eine makroökonomisch unnötige Sparpolitik kann die Zweidrittelmehrheit der demokratischen Mitte aufs Spiel setzen, wie Max Krahé und Leo Mühlenweg in ihrem Beitrag warnen.

Die Debatte um die Krisenkosten: Versuch einer Klarstellung

Wer muss die Kosten für die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit tragen? Steuerzahler, Bürgergeldempfänger oder künftige Generationen? Was sind überhaupt die realen Kosten dieser Herausforderungen? In einer Replik auf Mark Schieritz geht der Ökonom Dirk Ehnts auf diese Fragen ein.

Die Debatte um die Krisenkosten: Versuch einer Klarstellung

Wer muss die Kosten für die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit tragen? Steuerzahler, Bürgergeldempfänger oder künftige Generationen? Was sind überhaupt die realen Kosten dieser Herausforderungen? In einer Replik auf Mark Schieritz geht der Ökonom Dirk Ehnts auf diese Fragen ein.

Migration oder Schuldenbremse: Die Geschichte eines sozialdemokratischen Dilemmas

Zehn Jahre hat die SPD die deutsche Migrationspolitik geprägt. Dabei stand sie lange für einen humanen und integrativen Kurs. Nun scheint sie eine Kehrtwende zu vollziehen. Wie es so weit kommen konnte und was die Schuldenbremse damit zu tun hat, schreibt Jonas Junack.

Migration oder Schuldenbremse: Die Geschichte eines sozialdemokratischen Dilemmas

Zehn Jahre hat die SPD die deutsche Migrationspolitik geprägt. Dabei stand sie lange für einen humanen und integrativen Kurs. Nun scheint sie eine Kehrtwende zu vollziehen. Wie es so weit kommen konnte und was die Schuldenbremse damit zu tun hat, schreibt Jonas Junack.

Deutschland muss investieren, um den Rechtsruck aufzuhalten

Die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen zeigen das Erstarken der AfD in Westdeutschland. Die politische Reaktion sollte eine staatliche Investitionsoffensive sein, argumentiert der Berliner Ökonom Dirk Ehnts.

Deutschland muss investieren, um den Rechtsruck aufzuhalten

Die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen zeigen das Erstarken der AfD in Westdeutschland. Die politische Reaktion sollte eine staatliche Investitionsoffensive sein, argumentiert der Berliner Ökonom Dirk Ehnts.

Free to choose?

Erschöpft sich Freiheit in Konsumentscheidungen? In seinem Beitrag argumentiert Maurice Weller, dass Freiheit über individuelle Wahlfreiheit hinausgeht. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie einfach übergangen werden kann. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, individuelle Interessen mit kollektiven zu vermitteln.

Free to choose?

Erschöpft sich Freiheit in Konsumentscheidungen? In seinem Beitrag argumentiert Maurice Weller, dass Freiheit über individuelle Wahlfreiheit hinausgeht. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie einfach übergangen werden kann. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, individuelle Interessen mit kollektiven zu vermitteln.

Die politische Bedeutung von Kipppunkten

Kipppunkte stehen für Grenzwerte, deren Überschreitung unumkehrbare Folgen für ein ganzes System haben. Die jüngste Klimaforschung sagt, dass Kipppunkte bereits heute für die Klimapolitik relevant sind. Aus diesem Umstand leiten Vera Huwe, Levi Henze und Janek Steitz drei grundlegende Implikationen für die deutsche Klimapolitik ab.

Die politische Bedeutung von Kipppunkten

Kipppunkte stehen für Grenzwerte, deren Überschreitung unumkehrbare Folgen für ein ganzes System haben. Die jüngste Klimaforschung sagt, dass Kipppunkte bereits heute für die Klimapolitik relevant sind. Aus diesem Umstand leiten Vera Huwe, Levi Henze und Janek Steitz drei grundlegende Implikationen für die deutsche Klimapolitik ab.

Bidenomics – ein wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel

Ronald Reagan hat in den 1980er Jahren eine Wirtschaftspolitik begonnen, die weltweit kopiert und deshalb »Reaganomics« genannt wurde. Joe Biden läutet mit »Bidenomics« einen neuen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftspolitik ein. Doch was genau ist der Inhalt von »Bidenomics«? Und wie sehen seine vorläufigen Ergebnisse aus?

Bidenomics – ein wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel

Ronald Reagan hat in den 1980er Jahren eine Wirtschaftspolitik begonnen, die weltweit kopiert und deshalb »Reaganomics« genannt wurde. Joe Biden läutet mit »Bidenomics« einen neuen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftspolitik ein. Doch was genau ist der Inhalt von »Bidenomics«? Und wie sehen seine vorläufigen Ergebnisse aus?

Wenn die Milchmädchen rechnen

Freiheit, Feierabend und Finanzen: Eine Mehrheit der Vollbeschäftigten ist für die Vier-Tage-Woche. Der Arbeitgeberverband sieht darin hingegen nur eine Milchmädchenrechnung. Was hinter der Polemik steckt, wieso die Frage der Arbeit eine politische statt bloß ökonomische ist und was wir aus der Geschichte lernen können, schreibt Julia Werthmann.

Wenn die Milchmädchen rechnen

Freiheit, Feierabend und Finanzen: Eine Mehrheit der Vollbeschäftigten ist für die Vier-Tage-Woche. Der Arbeitgeberverband sieht darin hingegen nur eine Milchmädchenrechnung. Was hinter der Polemik steckt, wieso die Frage der Arbeit eine politische statt bloß ökonomische ist und was wir aus der Geschichte lernen können, schreibt Julia Werthmann.

Wie man die Inflation bekämpft und wie nicht

Was können wir aus der Politik der vergangenen Monate über die Inflationsbekämpfung lernen? Lukas Scholle und Maurice Höfgen diskutieren verschiedene Ansätze und erklären, warum gezielte Inflationsmaßnahmen verträglicher für die Wirtschaft sind als pauschale Zinserhöhungen oder marktgläubige Zurückhaltung.

Wie man die Inflation bekämpft und wie nicht

Was können wir aus der Politik der vergangenen Monate über die Inflationsbekämpfung lernen? Lukas Scholle und Maurice Höfgen diskutieren verschiedene Ansätze und erklären, warum gezielte Inflationsmaßnahmen verträglicher für die Wirtschaft sind als pauschale Zinserhöhungen oder marktgläubige Zurückhaltung.

Warum man nicht mehr »Inflation« sagen darf

Inflation bezeichnet einen so unübersichtlichen Zusammenhang, dass Marktliberale hinter dem Begriff andere Fragen geschickt zum Verschwinden bringen. In seinem Beitrag argumentiert Lars Weisbrod, warum man den Begriff nicht mehr benutzen sollte und was man stattdessen sagen könnte.

Warum man nicht mehr »Inflation« sagen darf

Inflation bezeichnet einen so unübersichtlichen Zusammenhang, dass Marktliberale hinter dem Begriff andere Fragen geschickt zum Verschwinden bringen. In seinem Beitrag argumentiert Lars Weisbrod, warum man den Begriff nicht mehr benutzen sollte und was man stattdessen sagen könnte.

Warum Europa in der Klimapolitik nicht dem Third Way folgen sollte

Mit ihrer technischen Antwort auf den Klimawandel steuern die Europäische Union und Deutschland auf fiskalische und soziale Verwerfungen zu. Eine erfolgreiche Dekarbonisierung erfordert einen gesamtwirtschaftlichen Ansatz, der technische Maßnahmen zur Emissionsminderung mit guten und hoch bezahlten Arbeitsplätzen sowie finanzieller Sicherheit verbindet.

Warum Europa in der Klimapolitik nicht dem Third Way folgen sollte

Mit ihrer technischen Antwort auf den Klimawandel steuern die Europäische Union und Deutschland auf fiskalische und soziale Verwerfungen zu. Eine erfolgreiche Dekarbonisierung erfordert einen gesamtwirtschaftlichen Ansatz, der technische Maßnahmen zur Emissionsminderung mit guten und hoch bezahlten Arbeitsplätzen sowie finanzieller Sicherheit verbindet.

Schiedsgerichte: Nicht mehr im Namen des Volkes?

Private Schiedsgerichte seien ein üblicher und pragmatischer Weg, Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten zu regeln, heißt es oft. Doch ihre Ausgestaltung ist verfassungtheoretisch hochproblematisch, analyisiert der Staatsrechtler Alexander Thiele.

Schiedsgerichte: Nicht mehr im Namen des Volkes?

Private Schiedsgerichte seien ein üblicher und pragmatischer Weg, Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten zu regeln, heißt es oft. Doch ihre Ausgestaltung ist verfassungtheoretisch hochproblematisch, analyisiert der Staatsrechtler Alexander Thiele.

Aus dem Nie, ein Jetzt: Zur Planung und Umsetzung der Nachhaltigkeitswende

Wie kann die epochale Herausforderung einer Nachhaltigkeitswende gelingen? Max Krahé argumentiert in seinem Beitrag, dass eine Schlüsselrolle der Planung zukommt. Planung unterscheidet sich jedoch von Planwirtschaft, wie er auch an einem historischen Beispiel aus den Nachkriegsjahren in Frankreich zeigt.

Aus dem Nie, ein Jetzt: Zur Planung und Umsetzung der Nachhaltigkeitswende

Wie kann die epochale Herausforderung einer Nachhaltigkeitswende gelingen? Max Krahé argumentiert in seinem Beitrag, dass eine Schlüsselrolle der Planung zukommt. Planung unterscheidet sich jedoch von Planwirtschaft, wie er auch an einem historischen Beispiel aus den Nachkriegsjahren in Frankreich zeigt.

Wie lassen sich künftige Finanzkrisen verhindern?

Der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hat die größte Bankenkrise seit der globalen Finanzkrise 2008 ausgelöst. Doch was genau ist passiert? Und was müssen Banken, Zentralbanken und Regierungen tun, um eine neue Finanzkrise zu verhindern?

Wie lassen sich künftige Finanzkrisen verhindern?

Der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hat die größte Bankenkrise seit der globalen Finanzkrise 2008 ausgelöst. Doch was genau ist passiert? Und was müssen Banken, Zentralbanken und Regierungen tun, um eine neue Finanzkrise zu verhindern?

Der Mensch als kalter Nützlichkeitsrechner?

In seinem Beitrag erläutert Sebastian Thieme die Kritik am standard-ökonomischen Menschenmodell, zeigt aber auch Unschärfen dieser Kritik auf und erklärt, wo die moderne Ökonomik mit ihrer Reaktionen darauf fehlgeht.

Der Mensch als kalter Nützlichkeitsrechner?

In seinem Beitrag erläutert Sebastian Thieme die Kritik am standard-ökonomischen Menschenmodell, zeigt aber auch Unschärfen dieser Kritik auf und erklärt, wo die moderne Ökonomik mit ihrer Reaktionen darauf fehlgeht.

Mit Aktien die Rente retten?

Finanzminister Lindner hat seinen Masterplan für eine Aktienrente vorgestellt. Ein Vorhaben, das mittlerweile „Generationenkapital“ statt Aktienrente heißt. Lukas Scholle und Maurice Höfgen warnen in ihrem Beitrag vor den Folgen einer Finanzialisierung der gesetzlichen Rente.

Mit Aktien die Rente retten?

Finanzminister Lindner hat seinen Masterplan für eine Aktienrente vorgestellt. Ein Vorhaben, das mittlerweile „Generationenkapital“ statt Aktienrente heißt. Lukas Scholle und Maurice Höfgen warnen in ihrem Beitrag vor den Folgen einer Finanzialisierung der gesetzlichen Rente.

Der Lieblingsphilosoph von Olaf Scholz

Das Werk des in Harvard lehrenden US-Philosophen Michael Sandel dreht sich vor allem um Fragen der Gerechtigkeit. Auch Olaf Scholz liest seine Bücher und tauscht sich mit ihm aus. Doch wie genau beeinflusst der US-Philosoph das Denken des Bundeskanzlers?

Der Lieblingsphilosoph von Olaf Scholz

Das Werk des in Harvard lehrenden US-Philosophen Michael Sandel dreht sich vor allem um Fragen der Gerechtigkeit. Auch Olaf Scholz liest seine Bücher und tauscht sich mit ihm aus. Doch wie genau beeinflusst der US-Philosoph das Denken des Bundeskanzlers?

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Inflation in den USA: Rekordgewinne für die einen, Krise für die anderen?

In Namen der Inflationsbekämpfung rufen einige Ökonomen die amerikanische Zentralbank dazu auf, die Leitzinsen stärker anzuheben. Im Hintergrund dieser Debatte steht die Frage, ob die Wirtschaft durch eine erhöhte Nachfrage überhitzt wird, oder ob angebotsseitige Faktoren die Inflation anheizen?

Inflation in den USA: Rekordgewinne für die einen, Krise für die anderen?

In Namen der Inflationsbekämpfung rufen einige Ökonomen die amerikanische Zentralbank dazu auf, die Leitzinsen stärker anzuheben. Im Hintergrund dieser Debatte steht die Frage, ob die Wirtschaft durch eine erhöhte Nachfrage überhitzt wird, oder ob angebotsseitige Faktoren die Inflation anheizen?

Kurz erklärt

Begriffe, die häufiger auf unserem Blog verwendet werden, aber nicht erläutert, erklären wir kurz in dieser Rubrik.