Politische Ökonomie ist eine breite Kategorie und lebt von Beiträgen diverser Disziplinen. In dieser Rubrik tragen wir interessante Debatten und Diskurse aus allen relevanten Bereichen zusammen.
War Hitler ein »Linker«? Diese Behauptung begegnet einem heute immer wieder – vor allem in sozialen Medien und politischen Debatten. Doch hält sie einer historischen Überprüfung stand? Über die Weltanschauung der NSDAP und die Hintergründe einer manipulativen Behauptung, schreibt Matthäus Wehowksi.
War Hitler ein »Linker«? Diese Behauptung begegnet einem heute immer wieder – vor allem in sozialen Medien und politischen Debatten. Doch hält sie einer historischen Überprüfung stand? Über die Weltanschauung der NSDAP und die Hintergründe einer manipulativen Behauptung, schreibt Matthäus Wehowksi.
Ein scheinbar schlagendes Argument gegen die Wehrpflicht macht die Runde – doch trägt es politisch überhaupt etwas aus? Victor Loxen schreibt , warum der Satz »Lieber besetzt als tot« vor allem in ein politisch totes Ende führt.
Ein scheinbar schlagendes Argument gegen die Wehrpflicht macht die Runde – doch trägt es politisch überhaupt etwas aus? Victor Loxen schreibt , warum der Satz »Lieber besetzt als tot« vor allem in ein politisch totes Ende führt.
Die Christdemokratie steckt in einer strukturellen Krise: Fabio Wolkenstein erklärt in seinem Beitrag, was die Christdemokratie in der Nachkriegszeit stark machte – und warum dieses Erfolgsmodell heute brüchig geworden ist. Ein Blick auf Aufstieg, Krise und Zukunft der Christdemokratie in Deutschland.
Die Christdemokratie steckt in einer strukturellen Krise: Fabio Wolkenstein erklärt in seinem Beitrag, was die Christdemokratie in der Nachkriegszeit stark machte – und warum dieses Erfolgsmodell heute brüchig geworden ist. Ein Blick auf Aufstieg, Krise und Zukunft der Christdemokratie in Deutschland.
Kaum eine Denkerin ist so populär wie Hannah Arendt. Doch die Faszination für die Person verdeckt oft, was ihre Theorie über Personen in der Politik zu sagen hat. Ole Meinefeld zeigt, warum Arendts Nachdenken über politische Stile gerade in Zeiten des Populismus eine ergiebige Quelle ist.
Kaum eine Denkerin ist so populär wie Hannah Arendt. Doch die Faszination für die Person verdeckt oft, was ihre Theorie über Personen in der Politik zu sagen hat. Ole Meinefeld zeigt, warum Arendts Nachdenken über politische Stile gerade in Zeiten des Populismus eine ergiebige Quelle ist.
Die Vereinigten Staaten von Amerika waren ab den 1940er-Jahren für Hannah Arendt Wahlheimat. Sönke Hollenberg untersucht, wie Arendt als Geflüchtete, Denkerin und Bürgerin zu der amerikanischen Republik in ein Verhältnis kritischer Verbundenheit trat.
Die Vereinigten Staaten von Amerika waren ab den 1940er-Jahren für Hannah Arendt Wahlheimat. Sönke Hollenberg untersucht, wie Arendt als Geflüchtete, Denkerin und Bürgerin zu der amerikanischen Republik in ein Verhältnis kritischer Verbundenheit trat.
So fragwürdig die amerikanische Zollpolitik auch erscheinen mag, die Vorwürfe der Trump-Regierung gegenüber der Bundesrepublik haben einen wahren Kern: Jahrzehntelang basierte das deutsche Wachstumsmodell darauf, die Binnennachfrage zu bremsen und der Exportindustrie Handelsvorteile zu verschaffen. Damit könnte nun Schluss sein.
So fragwürdig die amerikanische Zollpolitik auch erscheinen mag, die Vorwürfe der Trump-Regierung gegenüber der Bundesrepublik haben einen wahren Kern: Jahrzehntelang basierte das deutsche Wachstumsmodell darauf, die Binnennachfrage zu bremsen und der Exportindustrie Handelsvorteile zu verschaffen. Damit könnte nun Schluss sein.
In ihrer Replik auf Mark Schieritz erinnert Carlotta Voß mit Leo Strauss daran, dass eine liberale Demokratie mehr braucht als Selbstzufriedenheit: nämlich das Bemühen, ihre Kritiker zu verstehen, statt sie bloß zu belehren. Ein Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit – und für politisches Denken, das den Namen verdient.
In ihrer Replik auf Mark Schieritz erinnert Carlotta Voß mit Leo Strauss daran, dass eine liberale Demokratie mehr braucht als Selbstzufriedenheit: nämlich das Bemühen, ihre Kritiker zu verstehen, statt sie bloß zu belehren. Ein Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit – und für politisches Denken, das den Namen verdient.