Julia Werthmann forscht und lehrt zum Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie an der Universität Wien. Als freie Autorin schreibt sie u.a. für ZEIT Online und den Freitag.
Der Ökonom Branko Milanović sieht das Ende des globalen Neoliberalismus. Doch an seine Stelle tritt nichts Besseres, sondern ein nationaler Marktliberalismus: im Inneren weiterhin marktliberal, nach außen zunehmend machtpolitisch. Im Gespräch mit Julia Werthmann erklärt Milanović außerdem, weshalb heutige Rivalitäten an die Vorkriegswelt von 1914 erinnern – und warum eine politische Gefahr von einer entkoppelten Elite ausgeht, deren Reichtum und Einkommen zugleich wachsen.
Der Ökonom Branko Milanović sieht das Ende des globalen Neoliberalismus. Doch an seine Stelle tritt nichts Besseres, sondern ein nationaler Marktliberalismus: im Inneren weiterhin marktliberal, nach außen zunehmend machtpolitisch. Im Gespräch mit Julia Werthmann erklärt Milanović außerdem, weshalb heutige Rivalitäten an die Vorkriegswelt von 1914 erinnern – und warum eine politische Gefahr von einer entkoppelten Elite ausgeht, deren Reichtum und Einkommen zugleich wachsen.
Der Neoliberalismus versprach Wohlstand für alle. Doch während China wirtschaftlich aufsteigt, stagniert im Westen der Lebensstandard vieler Menschen. In seinem neuen Buch erklärt Branko Milanović, warum die Globalisierung ihre eigenen Gegner hervorgebracht hat – und weshalb eine neue Weltordnung entsteht.
Der Neoliberalismus versprach Wohlstand für alle. Doch während China wirtschaftlich aufsteigt, stagniert im Westen der Lebensstandard vieler Menschen. In seinem neuen Buch erklärt Branko Milanović, warum die Globalisierung ihre eigenen Gegner hervorgebracht hat – und weshalb eine neue Weltordnung entsteht.
In seinem neuen Buch »Die Welt nach dem Westen« beschreibt Daniel Marwecki die Entstehung einer multipolaren Welt. Im Interview mit Julia Werthmann erklärt er, warum die Untergangsstimmung im Westen trügt, weshalb Gaza und die Ukraine zu Brenngläsern globaler Machtverschiebungen werden und warum westliche Erzählungen weltweit an Überzeugungskraft verlieren.
In seinem neuen Buch »Die Welt nach dem Westen« beschreibt Daniel Marwecki die Entstehung einer multipolaren Welt. Im Interview mit Julia Werthmann erklärt er, warum die Untergangsstimmung im Westen trügt, weshalb Gaza und die Ukraine zu Brenngläsern globaler Machtverschiebungen werden und warum westliche Erzählungen weltweit an Überzeugungskraft verlieren.
Der Westen erzählt seine Geschichte als Fortschritt, Freiheit und Sieg des besseren Arguments. Daniel Marwecki widerspricht. In seiner globalhistorischen Analyse zeigt er, wie Gewalt, Kolonialismus und ökonomische Macht die liberale Ordnung hervorgebracht haben und warum ihr Zerfall außerhalb Europas weniger Schrecken als Hoffnung auslöst.
Der Westen erzählt seine Geschichte als Fortschritt, Freiheit und Sieg des besseren Arguments. Daniel Marwecki widerspricht. In seiner globalhistorischen Analyse zeigt er, wie Gewalt, Kolonialismus und ökonomische Macht die liberale Ordnung hervorgebracht haben und warum ihr Zerfall außerhalb Europas weniger Schrecken als Hoffnung auslöst.
Nils Kumkar erklärt im Gespräch mit Julia Werthmann, warum sich die Gesellschaft weniger in ihren Meinungen, sondern vor allem in ihrer Kommunikation spaltet. Statt Spaltung grundsätzlich zu fürchten, plädiert Kumkar dafür, Polarisierung als Motor demokratischer Teilhabe zu begreifen.
Nils Kumkar erklärt im Gespräch mit Julia Werthmann, warum sich die Gesellschaft weniger in ihren Meinungen, sondern vor allem in ihrer Kommunikation spaltet. Statt Spaltung grundsätzlich zu fürchten, plädiert Kumkar dafür, Polarisierung als Motor demokratischer Teilhabe zu begreifen.
Alex Demirović spricht mit Julia Werthmann über sein neues Buch »Marx als Demokrat« und erklärt, wie Marx von der radikalen Demokratie zur Kritik der Politik gelangte – und warum seine Überlegungen bis heute helfen, den autoritären Rechtsdrift zu verstehen.
Alex Demirović spricht mit Julia Werthmann über sein neues Buch »Marx als Demokrat« und erklärt, wie Marx von der radikalen Demokratie zur Kritik der Politik gelangte – und warum seine Überlegungen bis heute helfen, den autoritären Rechtsdrift zu verstehen.
Der Neoliberalismus wankt, die geopolitische Lage eskaliert – doch kehren wir wirklich zum Nationalstaat zurück? In seinem neuen Buch analysiert der Politökonom Milan Babić die tektonischen Verschiebungen der Gegenwart und entwirft ein neues Deutungsmodell: die Geoökonomie. Was steckt hinter dieser neuen Ordnung – und was bedeutet sie für progressive Politik, fragt Julia Werthmann in ihrer Rezension.
Der Neoliberalismus wankt, die geopolitische Lage eskaliert – doch kehren wir wirklich zum Nationalstaat zurück? In seinem neuen Buch analysiert der Politökonom Milan Babić die tektonischen Verschiebungen der Gegenwart und entwirft ein neues Deutungsmodell: die Geoökonomie. Was steckt hinter dieser neuen Ordnung – und was bedeutet sie für progressive Politik, fragt Julia Werthmann in ihrer Rezension.