Buchkolumne

In dieser Rubrik sammeln wir Besprechungen und Rezensionen zu relevanten Publikationen auf dem Büchermarkt und aus der akademischen Welt.

Das Ende der Illusionen

Der Westen erzählt seine Geschichte als Fortschritt, Freiheit und Sieg des besseren Arguments. Daniel Marwecki widerspricht. In seiner globalhistorischen Analyse zeigt er, wie Gewalt, Kolonialismus und ökonomische Macht die liberale Ordnung hervorgebracht haben und warum ihr Zerfall außerhalb Europas weniger Schrecken als Hoffnung auslöst.

Das Ende der Illusionen

Der Westen erzählt seine Geschichte als Fortschritt, Freiheit und Sieg des besseren Arguments. Daniel Marwecki widerspricht. In seiner globalhistorischen Analyse zeigt er, wie Gewalt, Kolonialismus und ökonomische Macht die liberale Ordnung hervorgebracht haben und warum ihr Zerfall außerhalb Europas weniger Schrecken als Hoffnung auslöst.

»Nicht wie ein Liberaler denken«

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey zeigen in Zerstörungslust, wie die Verheerungen der liberal-kapitalistischen Gesellschaft destruktive Menschen hervorbringt, die sich nach rechts wenden. Sie fordern einen »postliberalen Antifaschismus«.

»Nicht wie ein Liberaler denken«

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey zeigen in Zerstörungslust, wie die Verheerungen der liberal-kapitalistischen Gesellschaft destruktive Menschen hervorbringt, die sich nach rechts wenden. Sie fordern einen »postliberalen Antifaschismus«.

Klassismus- statt Klassenbewusstsein

Hanno Sauer sucht nach einer neuen Theorie der Klasse – und verliert dabei ausgerechnet Karl Marx aus den Augen. In seiner Rezension nimmt Maurice Weller eine ideologiekritische Rückkehr zu den Grundlagen vor.

Klassismus- statt Klassenbewusstsein

Hanno Sauer sucht nach einer neuen Theorie der Klasse – und verliert dabei ausgerechnet Karl Marx aus den Augen. In seiner Rezension nimmt Maurice Weller eine ideologiekritische Rückkehr zu den Grundlagen vor.

Die Sittlichkeit der Genossenschaft 

Hannes Kuch hat eine politisch-ökonomische Theorie des liberalen Sozialismus vorgelegt. Seine Studie ist beeindruckend und zeigt worüber die Linke heute nachdenken muss, schreibt Matthias Ubl.

Die Sittlichkeit der Genossenschaft 

Hannes Kuch hat eine politisch-ökonomische Theorie des liberalen Sozialismus vorgelegt. Seine Studie ist beeindruckend und zeigt worüber die Linke heute nachdenken muss, schreibt Matthias Ubl.

Die kranke Stadt 

Was ist eigentlich das Problem mit der Ungleichheit? Oliver Weber greift in seinem Rezensionsessay zwei Neuerscheinungen auf, die sich mit dieser Frage befassen, und konfrontiert die Überlegungen von Thomas Piketty und Michael Sandel mit dem argumentativen Reichtum der klassischen Politischen Philosophie.

Die kranke Stadt 

Was ist eigentlich das Problem mit der Ungleichheit? Oliver Weber greift in seinem Rezensionsessay zwei Neuerscheinungen auf, die sich mit dieser Frage befassen, und konfrontiert die Überlegungen von Thomas Piketty und Michael Sandel mit dem argumentativen Reichtum der klassischen Politischen Philosophie.

Die tausend Köpfe des Staates 

Jahrhundertealten Demokratien droht eine Dauerkrise, gerade weil alle Gruppen den Staat attackieren, ohne sich ernsthaft für eine Alternative einzusetzen – diesen paradoxen Zustand beschreibt Benjamin Studebaker in seinem neuen Buch. Doch zeigt sich nicht langsam, wie ein Weg aus der Misere aussehen könnte?

Die tausend Köpfe des Staates 

Jahrhundertealten Demokratien droht eine Dauerkrise, gerade weil alle Gruppen den Staat attackieren, ohne sich ernsthaft für eine Alternative einzusetzen – diesen paradoxen Zustand beschreibt Benjamin Studebaker in seinem neuen Buch. Doch zeigt sich nicht langsam, wie ein Weg aus der Misere aussehen könnte?

Ende der Globalisierung?

Der Neoliberalismus wankt, die geopolitische Lage eskaliert – doch kehren wir wirklich zum Nationalstaat zurück? In seinem neuen Buch analysiert der Politökonom Milan Babić die tektonischen Verschiebungen der Gegenwart und entwirft ein neues Deutungsmodell: die Geoökonomie. Was steckt hinter dieser neuen Ordnung – und was bedeutet sie für progressive Politik, fragt Julia Werthmann in ihrer Rezension.

Ende der Globalisierung?

Der Neoliberalismus wankt, die geopolitische Lage eskaliert – doch kehren wir wirklich zum Nationalstaat zurück? In seinem neuen Buch analysiert der Politökonom Milan Babić die tektonischen Verschiebungen der Gegenwart und entwirft ein neues Deutungsmodell: die Geoökonomie. Was steckt hinter dieser neuen Ordnung – und was bedeutet sie für progressive Politik, fragt Julia Werthmann in ihrer Rezension.

1 2 3 6