Daniel-Pascal Zorn ist promovierter Philosoph, Historiker und Literaturwissenschaftler. Er ist Autor beim Klett-Cotta-Verlag. Dort erschienen sind »Logik für Demokraten«, »mit Rechten reden« und »Das Geheimnis der Gewalt«. Im März 2022 ist sein Buch »Die Krise des Absoluten« erschienen.
Warum wirkt Kritik am Liberalismus oft von vornherein chancenlos? Daniel-Pascal Zorn zeigt, wie liberale Systeme ihre Gegner mit den eigenen Maßstäben disziplinieren – und warum besonders die analytische Philosophie dabei zur intellektuellen Hausmacht des Status quo wurde.
Warum wirkt Kritik am Liberalismus oft von vornherein chancenlos? Daniel-Pascal Zorn zeigt, wie liberale Systeme ihre Gegner mit den eigenen Maßstäben disziplinieren – und warum besonders die analytische Philosophie dabei zur intellektuellen Hausmacht des Status quo wurde.
Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Doch erst die Krise des päpstlichen Schismas im 14. Jahrhundert verlieh dieser begrifflichen Waffe ihre volle Sprengkraft. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Reihe, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.
Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Doch erst die Krise des päpstlichen Schismas im 14. Jahrhundert verlieh dieser begrifflichen Waffe ihre volle Sprengkraft. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Reihe, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.
Wie konnte aus einem theologischen Konflikt über franziskanische Besitzlosigkeit die Grundlage für das moderne Privateigentum entstehen? Im ersten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« zeigt Daniel-Pascal Zorn, wie die Verknüpfung von »Eigentum« mit dem »Naturrecht« als subjektivem Recht im 13. und 14. Jahrhundert eine begriffliche Sprengkraft entwickelte, die weit über ihren ursprünglichen Kontext hinauswirkte.
Wie konnte aus einem theologischen Konflikt über franziskanische Besitzlosigkeit die Grundlage für das moderne Privateigentum entstehen? Im ersten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« zeigt Daniel-Pascal Zorn, wie die Verknüpfung von »Eigentum« mit dem »Naturrecht« als subjektivem Recht im 13. und 14. Jahrhundert eine begriffliche Sprengkraft entwickelte, die weit über ihren ursprünglichen Kontext hinauswirkte.
In Politik, Gesellschaft und Wissenschaft ist es selbstverständlich, sich auf die Interessen des Einzelnen zu berufen – ganz so, als handle es sich um eine anthropologische Konstante, über die nicht gestritten werden braucht. Im vierten Teil seiner Kolumne zeigt Daniel-Pascal Zorn, aus welchen historischen Kontroversen das Paradigma des Eigennutzes stammt und wer ihm schließlich zum Durchbruch verholfen hat.
In Politik, Gesellschaft und Wissenschaft ist es selbstverständlich, sich auf die Interessen des Einzelnen zu berufen – ganz so, als handle es sich um eine anthropologische Konstante, über die nicht gestritten werden braucht. Im vierten Teil seiner Kolumne zeigt Daniel-Pascal Zorn, aus welchen historischen Kontroversen das Paradigma des Eigennutzes stammt und wer ihm schließlich zum Durchbruch verholfen hat.
Peter Thiel gilt als gefährlicher Vordenker jener reaktionären Bewegung, die hinter der Trump’schen Präsidentschaft steht. Daniel-Pascal Zorn hat Thiels intellektuelle Biographie verfolgt und zeigt: Thiels eigentliche Leistung liegt in der Übersetzungsarbeit zwischen liberalen und anti-liberalen Bewegungen. Er fungiert als Drehtür einer neuen Querfront von Libertären, Populisten, Konservativen und Investoren.
Peter Thiel gilt als gefährlicher Vordenker jener reaktionären Bewegung, die hinter der Trump’schen Präsidentschaft steht. Daniel-Pascal Zorn hat Thiels intellektuelle Biographie verfolgt und zeigt: Thiels eigentliche Leistung liegt in der Übersetzungsarbeit zwischen liberalen und anti-liberalen Bewegungen. Er fungiert als Drehtür einer neuen Querfront von Libertären, Populisten, Konservativen und Investoren.
Man muss die Freiheit gegen den Autoritarismus verteidigen – so lautet die jahrhundertealte Selbsterzählung des Liberalismus, die auch aktuell wieder aktiviert wird. Verdeckt wird dadurch, dass dem Liberalismus selbst eine Affinität zu autoritären Modellen der Gesellschaftssteuerung eingeschrieben ist, wie Daniel-Pascal Zorn analysiert.
Man muss die Freiheit gegen den Autoritarismus verteidigen – so lautet die jahrhundertealte Selbsterzählung des Liberalismus, die auch aktuell wieder aktiviert wird. Verdeckt wird dadurch, dass dem Liberalismus selbst eine Affinität zu autoritären Modellen der Gesellschaftssteuerung eingeschrieben ist, wie Daniel-Pascal Zorn analysiert.
Wem bin ich verpflichtet? Mir selbst oder dem Staat? Die Umwälzungen der geopolitischen Weltlage erzwingen wieder eine öffentliche Auseinandersetzung mit dieser Frage. Im dritten Teil seiner Kolumne zeigt Daniel-Pascal Zorn, warum der wehrhafte Bürger sich nicht zum Untertan macht, sobald er freiwillig einen Staat verteidigt, der historisch zwar oft genug instrumentalisiert wurde, aber dessen Aufrechterhaltung Bedingung jedes künftigen Fortschritts ist.
Wem bin ich verpflichtet? Mir selbst oder dem Staat? Die Umwälzungen der geopolitischen Weltlage erzwingen wieder eine öffentliche Auseinandersetzung mit dieser Frage. Im dritten Teil seiner Kolumne zeigt Daniel-Pascal Zorn, warum der wehrhafte Bürger sich nicht zum Untertan macht, sobald er freiwillig einen Staat verteidigt, der historisch zwar oft genug instrumentalisiert wurde, aber dessen Aufrechterhaltung Bedingung jedes künftigen Fortschritts ist.