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Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung. Oliver Weber zeigt in seinem Beitrag mit Spinoza, warum Privatinteresse und Gemeinwohl keine Gegensätze sein müssen.

Spinozas Liberalismus für Unvernünftige

Der Staat soll nur den Rahmen vorgeben, damit die Bürger ihrem Privatinteresse nachgehen können, so eine beliebte liberale Doktrin. Doch was sie übersieht: Damit der liberale Staat handlungsfähig bleibt, bedarf es einer politisch geplanten Eigentumsverfassung. Oliver Weber zeigt in seinem Beitrag mit Spinoza, warum Privatinteresse und Gemeinwohl keine Gegensätze sein müssen.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte. Insbesondere weil Geschichte als komplexe Verbindung objektiver und subjektiver Faktoren in ihnen gedacht wird. Diese beiden Pole wurden im üblichen Sprachgebrauch immer wieder ideologisch vereinseitigt.

Kritik und Krise – Reinhart Koselleck liest Karl Marx

Marx war mehr als ein Geschichtsphilosoph. In seinem Beitrag führt Gennaro Imbriano aus, wie der Kritiker aller Geschichtsphilosophie, Reinhart Koselleck, die marxschen Analysen zu schätzen lernte. Insbesondere weil Geschichte als komplexe Verbindung objektiver und subjektiver Faktoren in ihnen gedacht wird. Diese beiden Pole wurden im üblichen Sprachgebrauch immer wieder ideologisch vereinseitigt.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Kapitalismus und Demokratie: Von der Unvereinbarkeit zur Partnerschaft und zurück?

Zu den bedeutendsten Fragen unserer Zeit gehört die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus. In diesem Beitrag kontextualisiert Max Krahé zeitgenössische Debatten, welche die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus erörtern oder in Frage stellen, indem er vergangene Debatten und Darstellungen nachzeichnet.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldkrisen uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Dabei legt er die Schichten vergangener Geldtheorien frei, die bis heute unsere Vorstellung davon prägen, was Geld ist und was es politisch bewirken kann. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über sein Buch sowie die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Stefan Eich: „Uns fehlt das politische Vokabular für eine alternative Geldtheorie“

In seinem neuen Buch »The Currency of Politics« argumentiert Stefan Eich, dass die Auseinandersetzung mit früheren Geldkrisen uns dabei helfen kann, den blinden Flecken unserer Zeit zu entkommen. Dabei legt er die Schichten vergangener Geldtheorien frei, die bis heute unsere Vorstellung davon prägen, was Geld ist und was es politisch bewirken kann. Unser Herausgeber Otmar Tibes hat mit Stefan Eich über sein Buch sowie die politischen Geldtheorien von Aristoteles bis zu John Maynard Keynes gesprochen.

Die alte Idee von der Geldmenge und der Inflation

Die monetaristische Idee, dass die Geldmenge die Inflation steuert, hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Zuletzt wurde sie in der Sendung von Markus Lanz prominent diskutiert. Ulrike Herrmann wies den Unternehmer Frank Thelen zurecht, dass die alte Theorie wissenschaftlich nicht haltbar ist. In seinem Beitrag legt Maurice Höfen auch anhand empirischer Fakten dar, warum Geldmenge und Inflation per se nichts miteinander zu tun haben.

Die alte Idee von der Geldmenge und der Inflation

Die monetaristische Idee, dass die Geldmenge die Inflation steuert, hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Zuletzt wurde sie in der Sendung von Markus Lanz prominent diskutiert. Ulrike Herrmann wies den Unternehmer Frank Thelen zurecht, dass die alte Theorie wissenschaftlich nicht haltbar ist. In seinem Beitrag legt Maurice Höfen auch anhand empirischer Fakten dar, warum Geldmenge und Inflation per se nichts miteinander zu tun haben.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

Die ökonomischen Voraussetzungen unserer Verfassung

In seinem Beitrag stellt Konstantin Chatziathanasiou einige Überlegungen zum Verhältnis von Verfassung und ökonomischer Ungleichheit vor. Nicht nur thematisiert er die Bedeutung von sozio-ökonomischer Ungleichheit für die Verfassung, er geht auch auf den verfassungsrechtlichen Umgang mit ökonomischer Ungleichheit ein. Insbesondere interessiert ihn die Begrenzung von Armut, noch mehr aber die Frage nach der Begrenzung von Reichtum.

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