Patrick Deneen und andere Postliberale erklären den Liberalismus für historisch erledigt. Doch ihre Diagnose beruht auf einer polemischen Verzeichnung: Wer Liberalismus als einheitliche Ideologie beschreibt, kann ihn leicht begraben – und übersieht die reiche Vielfalt seiner Tradition.
Patrick Deneen und andere Postliberale erklären den Liberalismus für historisch erledigt. Doch ihre Diagnose beruht auf einer polemischen Verzeichnung: Wer Liberalismus als einheitliche Ideologie beschreibt, kann ihn leicht begraben – und übersieht die reiche Vielfalt seiner Tradition.
Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Serie, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.
Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Serie, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.
Wie konnte aus einem theologischen Konflikt über franziskanische Besitzlosigkeit die Grundlage für das moderne Privateigentum entstehen? Im ersten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« zeigt Daniel-Pascal Zorn, wie die Verknüpfung von »Eigentum« mit dem »Naturrecht« als subjektivem Recht im 13. und 14. Jahrhundert eine begriffliche Sprengkraft entwickelte, die weit über ihren ursprünglichen Kontext hinauswirkte.
Wie konnte aus einem theologischen Konflikt über franziskanische Besitzlosigkeit die Grundlage für das moderne Privateigentum entstehen? Im ersten Teil seiner Serie »Aufstieg des Eigentums« zeigt Daniel-Pascal Zorn, wie die Verknüpfung von »Eigentum« mit dem »Naturrecht« als subjektivem Recht im 13. und 14. Jahrhundert eine begriffliche Sprengkraft entwickelte, die weit über ihren ursprünglichen Kontext hinauswirkte.
Die US-amerikanische Militäraktion gegen Venezuela hat die Erosion der liberalen Weltordnung beschleunigt. Europa sieht ohnmächtig dabei zu.
Die US-amerikanische Militäraktion gegen Venezuela hat die Erosion der liberalen Weltordnung beschleunigt. Europa sieht ohnmächtig dabei zu.
In seinem neuen Buch »Die Welt nach dem Westen« beschreibt Daniel Marwecki die Entstehung einer multipolaren Welt. Im Interview mit Julia Werthmann erklärt er, warum die Untergangsstimmung im Westen trügt, weshalb Gaza und die Ukraine zu Brenngläsern globaler Machtverschiebungen werden und warum westliche Erzählungen weltweit an Überzeugungskraft verlieren.
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Die Christdemokratie steckt in einer strukturellen Krise: Fabio Wolkenstein erklärt in seinem Beitrag, was die Christdemokratie in der Nachkriegszeit stark machte – und warum dieses Erfolgsmodell heute brüchig geworden ist. Ein Blick auf Aufstieg, Krise und Zukunft der Christdemokratie in Deutschland.
Die Christdemokratie steckt in einer strukturellen Krise: Fabio Wolkenstein erklärt in seinem Beitrag, was die Christdemokratie in der Nachkriegszeit stark machte – und warum dieses Erfolgsmodell heute brüchig geworden ist. Ein Blick auf Aufstieg, Krise und Zukunft der Christdemokratie in Deutschland.