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Was kommt nach Blue Labour – Red Labour?

Trotz komfortabler Mehrheit im britischen Parlament findet die Labour-Regierung aus ihrer Dauerkrise nicht heraus. Otmar Tibes analysiert die ideologischen und politökonomischen Ursachen der Krise und fragt nach der Zukunftsfähigkeit der britischen Sozialdemokratie.

Was kommt nach Blue Labour – Red Labour?

Trotz komfortabler Mehrheit im britischen Parlament findet die Labour-Regierung aus ihrer Dauerkrise nicht heraus. Otmar Tibes analysiert die ideologischen und politökonomischen Ursachen der Krise und fragt nach der Zukunftsfähigkeit der britischen Sozialdemokratie.

Branko Milanović: „Wir sehen gerade die Entstehung eines nationalen Marktliberalismus“

Der Ökonom Branko Milanović sieht das Ende des globalen Neoliberalismus. Doch an seine Stelle tritt nichts Besseres, sondern ein »nationaler Marktliberalismus«. Im Gespräch mit Julia Werthmann erklärt Milanović außerdem, weshalb heutige Rivalitäten an die Vorkriegswelt von 1914 erinnern – und warum eine politische Gefahr von einer entkoppelten Elite ausgeht, deren Reichtum und Einkommen zugleich wachsen.

Branko Milanović: „Wir sehen gerade die Entstehung eines nationalen Marktliberalismus“

Der Ökonom Branko Milanović sieht das Ende des globalen Neoliberalismus. Doch an seine Stelle tritt nichts Besseres, sondern ein »nationaler Marktliberalismus«. Im Gespräch mit Julia Werthmann erklärt Milanović außerdem, weshalb heutige Rivalitäten an die Vorkriegswelt von 1914 erinnern – und warum eine politische Gefahr von einer entkoppelten Elite ausgeht, deren Reichtum und Einkommen zugleich wachsen.

Von den Totengräbern der Globalisierung

Der Neoliberalismus versprach Wohlstand für alle. Doch während China wirtschaftlich aufsteigt, stagniert im Westen der Lebensstandard vieler Menschen. In seinem neuen Buch erklärt Branko Milanović, warum die Globalisierung ihre eigenen Gegner hervorgebracht hat – und weshalb eine neue Weltordnung entsteht.

Von den Totengräbern der Globalisierung

Der Neoliberalismus versprach Wohlstand für alle. Doch während China wirtschaftlich aufsteigt, stagniert im Westen der Lebensstandard vieler Menschen. In seinem neuen Buch erklärt Branko Milanović, warum die Globalisierung ihre eigenen Gegner hervorgebracht hat – und weshalb eine neue Weltordnung entsteht.

Rückkehr der Monster

War die liberale Nachkriegsordnung der historische Normalzustand – oder nur eine kurze Ausnahme? Vielleicht stehen wir heute nicht an der Schwelle zu etwas Neuem, sondern vor der Rückkehr dessen, was die Geschichte viel länger geprägt hat: Macht vor Recht, Konkurrenz vor Kooperation, Ordnung durch Dominanz. Die »Monster« unserer Zeit wären dann keine Ausnahme – sondern Ausdruck einer alten, wiederkehrenden Normalität, schreibt Otmar Tibes.

Rückkehr der Monster

War die liberale Nachkriegsordnung der historische Normalzustand – oder nur eine kurze Ausnahme? Vielleicht stehen wir heute nicht an der Schwelle zu etwas Neuem, sondern vor der Rückkehr dessen, was die Geschichte viel länger geprägt hat: Macht vor Recht, Konkurrenz vor Kooperation, Ordnung durch Dominanz. Die »Monster« unserer Zeit wären dann keine Ausnahme – sondern Ausdruck einer alten, wiederkehrenden Normalität, schreibt Otmar Tibes.

Warum die These vom Ende des Liberalismus falsch ist

Patrick Deneen und andere Postliberale erklären den Liberalismus für historisch erledigt. Doch ihre Diagnose beruht auf einer polemischen Verzeichnung: Wer Liberalismus als einheitliche Ideologie beschreibt, kann ihn leicht begraben – und übersieht die reiche Vielfalt seiner Tradition.

Warum die These vom Ende des Liberalismus falsch ist

Patrick Deneen und andere Postliberale erklären den Liberalismus für historisch erledigt. Doch ihre Diagnose beruht auf einer polemischen Verzeichnung: Wer Liberalismus als einheitliche Ideologie beschreibt, kann ihn leicht begraben – und übersieht die reiche Vielfalt seiner Tradition.

Eigentum und Repräsentation

Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Serie, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.

Eigentum und Repräsentation

Der Streit um franziskanische Besitzlosigkeit hatte den Eigentumsbegriff gegen päpstliche Macht in Stellung gebracht. Daniel-Pascal Zorn zeigt im zweiten Teil seiner Serie, wie die Konzilsbewegung das Naturrecht auf Eigentum mit dem Vorrecht parlamentarischer Versammlungen verband – und damit jene Sprache der Revolution schuf, die das folgende Jahrhundert nutzen sollte.

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